#24: MindMatters - Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln - Interview mit Dr.in Marleen Heid

Shownotes

In der heutigen Folge habe ich Dr.in Marleen Heid, Programmmanagerin des Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramms MindMatters - Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln im Interview zu Gast. Du bekommst einen Überblick über das Programm und dessen Hintergründe und erfährst, warum sich das Programm für Schulen lohnt und wie sie damit die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden für alle Beteiligten in Schule verbessern können.

Alle Informationen über das Programm MindMatters - Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln findest du auf deren Homepage: https://mindmatters-schule.de/programm.html

Wenn du sehen willst, wie eine **konkrete Schule **MindMatters einsetzt, dann schau dir gerne das Video der Julius-Wegeler-Schule in Koblenz an: https://www.youtube.com/watch?v=ReNAP1XyrFA

In der Folge 21 erfährst du mehr über die theoretischen Hintergründe des Programms, das **Konzept der Guten Gesunden Schule **und wie MindMatters von Australien nach Deutschland kam: https://schule-mit-herz-und-seele.podigee.io/21-21-psychische-gesundheit-und-die-gute-gesunde-schule-interview-mit-prof-dr-peter-paulus

Wenn du das Programm MindMatters gerne **mit einem anderen Präventionsprogramm vergleichen **möchtest, dann hör gerne mal in die Folge 23 rein, in der ich mit Dr. Peter Sicking über das Programm **Lions Quest **spreche: https://schule-mit-herz-und-seele.podigee.io/23-23-lebenskompetenzen-starken-mit-lions-quest-interview-mit-dr-peter-sicking

Außerdem verweise ich in dieser Folge auch auf die Folge 7, in der es um **gelingende Elternzusammenarbeit **geht: https://schule-mit-herz-und-seele.podigee.io/7-neue-episode

Wenn dich das Thema **Lehrkräfte- bzw. Personalgesundheit **mehr interessiert, dann hör dir gerne die Folge 2 an: https://schule-mit-herz-und-seele.podigee.io/2-new-episode

Wenn du **mehr über mich und meine Arbeit **erfahren möchtest, dann schau gerne auf meiner Homepage vorbei: https://kathrin-hecht.de

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Schule mit Herz und Seele.

00:00:08: Dein Podcast rund um Persönlichkeitsentwicklung, Prävention und psychische Gesundheit in der Schule.

00:00:14: Mein Name ist Katrin Hecht und ich unterstütze dich dabei, dich selbst und deine Mitmenschen besser zu verstehen herausfordernde Situationen deinem Schulalltag zu meistern und eine Schule mit mehr Herz- und Seelemit zu gestalten die Menschen dabei unterstützt die beste Version von sich selbst zu entwickeln und ihr bestmögliches Leben zu leben.

00:00:35: In der heutigen Folge habe ich Dr.

00:00:37: Marlene Heidt zu Gast im Interview, sie ist Programmmanagerin des Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramms Mind Matters.

00:00:45: mit psychischer Gesundheit gute Schulen entwickeln.

00:00:49: Du bekommst einen Überblick über das Programm und dessen Hintergründe und du erfährst warum sich das Programm

00:00:54: für Schulen lohnt

00:00:55: und wie Sie damit die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden für alle Beteiligten in Schule verbessern können.

00:01:02: Ich wünsche dir viel Inspiration und Freude beim Hören dieser Folge.

00:01:10: Ja, herzlich willkommen Marlene!

00:01:12: Schön dass du hier in meinen Podcast gekommen bist und heute das Präventionsprogramm Mind Matters vorstellt.

00:01:18: Herzlich Willkommen

00:01:20: Hallo Katrin vielen Dank schön dass ich heute dabei sein kann.

00:01:24: ja wir fangen erst mal so ein bisschen an.

00:01:26: mit deiner Person würde ich sagen und vielleicht kannst du uns einen kleinen Überblick geben Was du jetzt genau machst, habe ich schon gesagt.

00:01:34: Du bist ja Programmmanagerin aber du hast eben auch vorher schon Positionen innerhalb des Mind Metas Teams gehabt und bist ja auch ursprünglich aus dem Bereich Schule.

00:01:42: vielleicht kannst du uns da mal einen kurzen Überblick drüber geben?

00:01:46: Ja sehr gerne!

00:01:47: Genau, ich bin ursprunglich Lehrerin.

00:01:49: Ich hab Grund- und Hauptschullehramt studiert mit den Fächern Mathematik und Sport habe dann noch promoviert und bin in die Schule gegangen, hab in Schleswig-Holstein an der Kundschule gearbeitet.

00:02:01: Hab da eine Klasse übernommen also war Klassenlehrerin.

00:02:07: Man muss dazu sagen, es war eine Brennpunktschule und ich war dann mit meinem Fachwissen sehr schnell immer an der Grenze.

00:02:14: Und habe gemerkt oh meine Fachlichkeit kann ich da teilweise gar nicht so rüberbringen wie ich das gerne möchte weil wir im Unterricht doch sehr viel Zeit dafür verwendet haben Konflikte zu lösen überhaupt ein Klassenklima zu schaffen wo Lernen möglich waren.

00:02:30: also das war ne Klasse die in der Führten schon war viel mit dem Übergang beschäftigt war.

00:02:37: Und es waren so viele Themen, die da aufbloppten aber in der Schule wie sie gelaufen ist gar nicht den Raum gefunden haben.

00:02:45: und in der Zeit habe ich mich dann damit beschäftigt was man eigentlich tun kann um irgendwie ein Klassenklima zu schaffen wo Lernen möglich wird und bin dann über die Leuphana bei Mainmeters gelandet und in dieser Zeit wurden hier mehrere Stellen ausgeschrieben Programmzentrum verankert an der Leuphana-Universität Lüneburg und dort habe ich dann die Stelle der Fortbildung übernommen.

00:03:13: Und bin dann über zwei Jahre lang an Schulen gewesen, hab Fortbildungen zu Mindmeters gegeben, hab aber auch in ganz Deutschland Multiplikatorennen qualifiziert, die jetzt in den Bundesländern die Fortbildung in Präsenz anbieten für unser Programm.

00:03:31: Ja und habe darüber natürlich einen sehr guten Überblick bekommen, wie unterschiedlich ist es in den Bundesländern was das Thema Prävention und Gesundheitsförderung an Schule betrifft?

00:03:44: Und genau hab auch einen ganz guten Einblick in die verschiedenen Schulen bekommen, was sie eigentlich gerade brauchen!

00:03:54: Von da aus bin ich in das Programm Management gewechselt im letzten Jahr Und koordiniere jetzt eigentlich das Programm auf Bundesebene und habe hier noch zwei Mitarbeiterinnen, die einerseits Fortbildung geben aber auch versuchen gerade den Netzwerkaufbau zu den Schulen noch stärker zu fokussieren.

00:04:18: Genau so haben wir immer verschiedene Themen, die wir auf Bundsebene bearbeiten und dann eben aber auch immer wieder mit unseren Länderkoordinatoren abstimmen.

00:04:27: Und dort auch im starken Austausch sind.

00:04:30: Ja, sehr schön!

00:04:31: So hast du ja aus verschiedenen Rollen- und Perspektiven heraus schon auf das Thema geguckt.

00:04:36: Das Thema des heutigen Interviews ist ja psychische Gesundheit in der Schule.

00:04:42: Kannst du uns vielleicht erstmal ein bisschen einführen für diejenigen, die Mindmetters noch so gar nicht kennen?

00:04:47: Was ist Mindmetter

00:04:48: eigentlich?!

00:04:50: Meintmeters ist ein universelles Gesundheitsförderungsprogramm.

00:04:55: Es geht darum, dass wir alle Schülerinnen und auch alles schulisches Personal mit einbeziehen in unserem Programm und versuchen die psychische Gesundheit dieser Beteiligten an Schule zu fördern.

00:05:11: Wir haben Unterrichtsmaterialien und einen Schulentwicklungshäft Und dabei geht es in allen Heften darum, mit verschiedenen Themen oder verschiedenen Zugängen eben die gesundheit, die psychische Gesundheit an der Schule zu fördern.

00:05:27: Und unter den Unterrichtsmodulen – oder Heften kann man sie eigentlich auch nennen – werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt.

00:05:36: Zum Teil wir haben das Thema Mobbing, wir haben dass Thema psychische Erkrankungen thematisieren Wir haben... Es geht vor allem um sozialemotionale Kompetenzen in der Grundschule, also unterschiedliche Schwerpunkte.

00:05:52: und dann haben wir eben aber auch noch das Thema Schuleentwicklung.

00:05:55: Also dieses Heft richtet sich an Schulleitungen um dann eben über die Schulentwicklungen des Schulklima an der Schule zu verändern weiter entwickeln so dass auch Verhältnis Prävention stattfinden kann.

00:06:11: Also dass wir hier versuchen an den Verhältnissen diese so weiter zu entwickeln, dass eben gutes Lernen an der Schule möglich wird.

00:06:21: Ja also wir haben gehört psychische Gesundheit an der schule universelles gesundheitsförderungsprogramm hast du gesagt.

00:06:29: vielleicht nochmal an der stelle ich spreche jetzt hier häufig von präventionsprogramm und du hast jetzt gesundheits förderungs programm gesagt ihr habt ja schon eine folge gehabt mit dem früheren Chef sozusagen des Programms mit Professor Dr.

00:06:44: Peter Paulus, der das Programm ja auch aus Australien damals nach Deutschland gebracht hat und dann eben mit euch gemeinsam weiterentwickelt hat und jetzt in seinem wohlverdienten Halbruhestand ist kann man sagen wahrscheinlich weil er immer noch auf anderer Ebene aktiv ist.

00:06:58: aber da haben wir auch schon so ein bisschen gesprochen über euer Dach sozusagen bei die gute gesunde Schule und über das Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung.

00:07:07: Und dass es eben auch so unterschiedliche Blickwinkel gibt, wenn man über Prävention spricht oder wenn man immer Gesundheitsfördern spricht, sondern den Ansatz der Saluto-Genesen haben wir dort genannt.

00:07:17: also für alle, die da nochmal reingehen wollen hört euch gerne die Folge an mit Professor Dr.

00:07:23: Peter Paulus zu dem Thema Gute, Gesundeschule, Prävenzion versus Gesundheitsförterung usw.. Das einfach nur noch mal zur Begrifflichkeit.

00:07:32: und dann hast du ja noch davon gesprochen, dass es auch um Verhältnisproventionen geht im Gegensatz zu Verhaltensprävention.

00:07:40: Vielleicht können wir das nochmal ganz kurz ein bisschen beleuchten.

00:07:43: für diejenigen, die jetzt auch nicht so stark sich mit Prävention auseinandergesetzt haben was ist da der Unterschied zwischen Verhaltungs- und Verhältnisprävention?

00:07:51: Und wie sieht das bei mindmetters genau aus?

00:07:55: Es gibt viele Programme, die fokussieren eher Verhaltensprävention.

00:07:59: Das bedeutet es geht um das Gesundheitsverhalten des Einzelnen also der einzelnen Personen, die eben durch das Programm lernt sich so zu verhalten dass es der Gesundheit eben förderlich ist Und das ist so der eine Aspekt.

00:08:16: Das fokussieren wir vor allem in unseren Unterrichtsmodulen, wo die Lehrkräfte mit den Schülerinnen im Unterricht sich eben über unterschiedliche Zugänge genau damit beschäftigen.

00:08:28: Also was kann ich eigentlich für mich tun?

00:08:30: Damit es mir gut geht?

00:08:32: und darüber hinaus über unser Schulentwicklungsmodul haben wir auch noch den Aspekt Verhältnispräventionen mit drin also die Verbesserung schulischer Rahmenbedingungen Weil wir eben auch wissen... Es kann nicht ausreichen, wenn wir nur Verhaltensprävention machen.

00:08:48: Also immer nur der Einzelne sozusagen verantwortlich gemacht wird etwas für sich zu tun sondern wir müssen eben auch die Verhältnisse an Schule verändern oder weiterentwickeln damit eben überhaupt es möglich wird dass alle Personen einen Rahmen haben indem sie so arbeiten und lernen können das es ihnen gut geht.

00:09:09: und deswegen braucht es eben beides.

00:09:14: Das ist eben vielleicht auch ein besonderes Merkmal von unserem Programm, dass wir eben genau das auch beides in unserem Programm mit drin haben.

00:09:23: Also sozusagen alle mit ins Boot nehmen und aus sagen okay es ist total super wenn einzelne Lehrkräfte im ihrem Unterricht das Thema angehen und für jeden jede Lehrkraft die das tut sind unglaublich dankbar, weil es glaube ich für den einzelnen immer ein Mehrwert hat sich damit zu beschäftigen.

00:09:45: Gleichwohl braucht es aber eben auch von... Ich sage jetzt mal von oben auch noch einen Ansatz zu sagen wir sind bereit, um die Verhältnis oder die schulischen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

00:09:59: Dass eben auch Räume beispielsweise geschaffen werden, dass man sich überhaupt mit diesen Themen im Unterricht beschäftigen kann – das ist ja auch keine Selbstverständlichkeit.

00:10:08: und deswegen haben wir in unserem Programm Verhaltens- und Verhältnisprävention mit drin.

00:10:17: Ja vielen Dank!

00:10:19: Euer Programm ist ja so gestaltet, dass es für die Klassen eins bis dreizehn komplett einsetzbar ist.

00:10:27: Das ist ja auch nicht bei allen Programmen der Fall, die es so gibt auf dem Markt.

00:10:32: Lass uns mal ein bisschen reingehen damit das Ganze ein bisschen konkreter wird für unsere Hörerinnen.

00:10:37: Ihr startet in der Primarstufe mit dem Modul Gemeinsam ES in Klammern gemeinsam lernen oder gemeinsames Lernen mit Gefühl Und der Untertitel lautet eine Ressource zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen in der Primarstufe.

00:10:55: Da hören wir ja schon ganz viel raus, da hören wir das Thema Gefühl heraus, da hörten wir sozial emotionales Lernen raus.

00:11:00: Das ist ja auch ein Modul dass ihr nicht aus Australien mitgebracht habt soweit ich weiß sondern dass ihr selbst entwickelt habt.

00:11:07: Wie muss man sich das vorstellen?

00:11:09: wie arbeite ich in der Grundschule mit so einem Modul zum Thema Gefühle und Sozialemotionales lernen?

00:11:17: Genau, das ist sozusagen ein Ordner der für die Grundschule entwickelt wurde hier in Deutschland und das ist so angedacht dass man wirklich über die vier Grundschuljahre immer mal wieder unterschiedliche Übungen im Unterricht durchführt.

00:11:36: Und sie sind auch...die bauen aufeinander auf.

00:11:40: also man beginnt zum Beispiel mit dem Thema was sind überhaupt Gefühle?

00:11:45: Und wenn ich das thematisiert habe mit den Kindern erarbeitet habe, dann geht es darüber auch die Gefühle von anderen zu erkennen.

00:11:55: Also letztendlich eine Empathie-Fähigkeit zu entwickeln – so muss man's ja nennen!

00:12:02: Vor allem in dem Modul um das Thema Gefühle.

00:12:04: Die Gefülle eben von mir wahrnehmen und die Gefühlen von anderen wahrnehmen, was bei dem Heft besonders ist oder bei dem Ordner dass es die ersten Übungen so gestaltet sind, dass sie auch bearbeitet werden können von den Schülerinnen wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können.

00:12:22: also es gibt immer wieder Aufgaben die arbeiten mit Bildern Und das heißt, man kann schon sehr früh mit den Übungen auch starten.

00:12:32: Und je nach dem was man für eine Klasse hat werden auch unterschiedliche Variationen angeboten also von Übung die dann vielleicht nochmal ausgestaltet werden können, sodass man sie eben an den Lernstand der Klasse anpassen kann.

00:12:48: Und die Idee ist dass man so im Laufe der vier Jahre mit dieser Klasse diese Übungseinheiten wie wir sie jetzt nennen durchläuft und immer mehr sozialemotionale Kompetenzen im Laube dieser vier Jahre dann aufbauen kann.

00:13:05: Wir kriegen immer wieder die Rückmeldung das man auch diesen Ordner sehr gut auch noch in der fünften oder sechsten Klasse anwenden kann.

00:13:12: Also in Berlin ist es ja eh so, dass die Grundschule dann auch nochmal weitergeht bis zum sechstem Schuljahr und deswegen also auch in der Weiterführenden-Schule kann man Übungen aus dem Grundschulmodul verwenden.

00:13:27: wenn man sagt man möchte nochmal was zu sozialemotionalen Kompetenzen machen das ist auf jeden Fall auch möglich und flexibel dann auch einsetzbar

00:13:37: Ja, und natürlich auch oft notwendig wenn wir so in die Schulen schauen.

00:13:42: Und dann feststellen auch an den weiterführenden Schulen im Übrigen das In der fünften und sechsten Klasse auch immer noch vieles Thema ja sozialemotional Herausforderungen vielleicht auch vorkommen dass man also sagt Die Kinder haben da auf jeden Fall noch Bedarf in dem Bereich nochmal ein bisschen daran zu arbeiten.

00:13:59: Wenn wir jetzt in die weiterfühlenden Schulen gehen Dann gibt es einen Modul das ihr empfehlt dass man auf jeden fall nehmen kann, wenn man startet in der fünften Klasse.

00:14:09: Wenn die ganzen Schülerinnen und Schülern ganz neu zusammenkommen eine Klasse vielleicht kannst du uns da ganz kurz einen Überblick geben.

00:14:15: was ist dieses Modulvereins?

00:14:18: Genau das ist dass Module Freunde finden behalten unter zugehören und hat den Untertitel Förderung der Resilienz in der Schule.

00:14:28: Und das ist das Modul, was sehr gut nach dem Übergang verwendet werden kann.

00:14:33: Also wenn sich die Klasse neu zusammensetzt um sich erstmal kennenzulernen also Freunde finden sozusagen.

00:14:41: und ja da gibt es ganz viele kleinere Übungen Das ist auch ganz schön die man mal am Anfang einer Stunde einsetzen kann, um sich kennenzulernen.

00:14:52: Also ganz viele Kennenlernspiele und auch die Nänderspiele-Sammlung also viele kleinere Übungen wo es immer wieder darum geht die Klassengemeinschaft zu fördern, also auch im weiteren Verlauf dann später.

00:15:04: Und was dort in dem Heft schon angefangen wird?

00:15:08: Es geht um das Thema Hilfesuchendes verhaltenfördern dass man in dem heft auch schon sensibilisiert.

00:15:17: Was kann ich eigentlich tun, wenn es mir nicht gut geht oder was kann ich tun?

00:15:21: Wenn es anderen nicht gutgeht?

00:15:24: das Thema wird da auch schon aufgegriffen in so einer ganz niederschwelligen Form und dass ist eben dann auch ein Thema, was sich über die Andernhefte weiterentwickeln kann

00:15:35: Ja, und ich glaube auch speziell dann im Stressmodul nochmal so ein bisschen seine Fortsetzung dann erfährt richtig.

00:15:41: Genau also das Freunde finden behalten und dazugehören dass es für die fünfte und sechste Klasse konzipiert und dann anschließend könnte man dann sehr gut mit der siebten und achten klasse weiterarbeiten mit unserem heft umgang mit stress Und das ist nämlich das zweite Häft wo's denn auch in der Förderung der Resilienz geht.

00:16:02: Also beide hälfte gehören zu diesem Themenbereich, weil es gibt einerseits die soziale der soziale Aspekte.

00:16:12: Dass ich im Klassengeschehen gut zurechtkommen oder da Freunde habe.

00:16:16: das ist natürlich Förderung der Resilienz.

00:16:19: und dann eben aber auch das Thema wenn es stressig wird was individuell kann ich dann tun.

00:16:25: Da geht es vor allem um Coping-Strategien, also Bewältigungstrategien wenn ich in stressige Situationen erlebe und das sind dann Übungen die sich eher für genau auf den siebten und achten Jahrgang eignen weil man dann doch auch schon ein bisschen anspruchsvollere Texte lesen muss oder eben auch die Übung nicht mehr so ein Spielcharakter haben, das wollte ich sagen.

00:16:54: Sondern dann schon Übungseinheiten sind wo man auch mal in stärkere Reflektionen übergeht.

00:17:03: Genau und das sind unsere zwei Hefte die wir jetzt gerade hatten also Freunde finden und Umgang mit Stress Die sehr viel von den Schulen eingesetzt werden.

00:17:12: Ich nenne sie immer so'n bisschen die Einsteigermodule In das Programm weil Sie ganz viele Möglichkeiten eröffnen, dieses Thema psychische Gesundheit ganz niederschwellig zu bearbeiten.

00:17:28: Wir kriegen immer wieder die Rückmeldung dass die Schülerinnen das auch sehr gerne tun also sich sehr gerne mit den Übungen beschäftigen und dann hat man erst mal einen ganz leichten Zugang zu den Themen Und dann kann man eben überlegen, ob man sich aus den anderen Modulen, die wir da noch haben nach und nach weitere hinzuzieht.

00:17:51: Die man mit den Jugendlichen bearbeiten möchte?

00:17:56: Ja!

00:17:57: Das sind ja auch ein bisschen speziellere Themen.

00:18:01: Während wir jetzt darüber gesprochen haben – also allgemeinere Sachen wie Stress ist ja ein großes Thema und nicht so ganz spezifisch auf bestimmte Situationen gerichtet Aber dann habt ihr ja Hälfte, die verschiedene Themen behandeln wie Trauer, wie psychische Erkrankungen in der Schule oder auch Mobbing.

00:18:22: Das sind natürlich schon mal speziellere Bereiche und ihr habt auch ein völlig neues Modul seit Kurzem.

00:18:28: vielleicht kannst du uns da auch nochmal kurz sagen was ist das für ein Modul?

00:18:33: Wie kommt es dass das jetzt mit in die Reihe aufgenommen wurde und was macht man da so?

00:18:38: Genau?

00:18:39: unser neuestes Modul, das ist jetzt in den letzten drei Jahren von meiner Kollegin entwickelt worden und das heißt Vielfalt gemeinsam gestalten.

00:18:51: Und dort geht es vor allem darum Demokratiekompetenzen aufzubauen um auch Darüber die psychische Gesundheit zu fördern, weil auch diese Kompetenzen ganz stark mit der Förderung der psychischen Gesundheit in der Schule zusammenhängen.

00:19:11: In dem Heft geht es vor allem auch um das Thema Vielfalt.

00:19:15: Auch Wert zu schätzen, also da nochmal zu schauen was sind wir überhaupt für eine Klasse und welche Kinder kommen hier zusammen?

00:19:23: Und das als Ressource anzusehen genauer.

00:19:27: Das ist entwickelt worden weil man einfach den Bedarf vor einigen Jahren schon erkannt hat dass zum Thema Demokratiekompetenzen... noch stärker im Materialien auch benötigt und das Thema gut im Unterricht behandeln zu können.

00:19:44: Und deswegen ist vor vier Jahren die Unverkasse da eben auch nochmal auf die Laufahner zugekommen, hat gesagt, dass wäre nochmal ein wichtiges Thema was auch noch mit in das Programm aufgenommen werden sollte.

00:19:58: Das Heft ist jetzt eben im Sommer raus gekommen Und die Schulen fangen jetzt gerade an, damit zu arbeiten.

00:20:06: Wir haben schon viele positive Rückmeldungen bekommen, dass das auch wieder ein wertvolles Heft ist um das Thema Demokratiekompetenzen eben auch im Unterricht zu thematisieren.

00:20:19: Nun fragt man sich ja vielleicht Vielfalt als Thema und psychische Gesundheit wie hängt das zusammen?

00:20:25: Aber es ist natürlich eine ganz spannende Geschichte wenn man überlegt wie viele Menschen ja unterschiedlich sind und auch damit ganz schön zu kämpfen haben im Miteinander in der Schule.

00:20:35: Denn was fassen wir alles unter Vielfalt nach?

00:20:37: Es ist ja unglaublich, was da alles zugehört.

00:20:39: Und zwar nicht nur ob ich vielleicht also welche sexuelle Richtung ich habe oder welche Befindlichkeiten ich habe, ob ich selbst zum Beispiel psychisch erkrankt bin oder nicht aber vielleicht auch hab' ich Migrationserfahrung und fühle mich gar nicht integriert in der Gesellschaft und das löst Ja, auch starke psychische Beschwerden aus oder kann es zumindest auslösen.

00:21:02: Ich kann da aus eigener Erfahrung sagen wenn man in ein anderes Land auswandert was ich ja auch selbst eben getan habe dann ist das doch auch eine riesen Herausforderung auf der Ebene der Zugehörigkeit und sich dann auch an so einer neuen Kultur wieder zurechtzufinden.

00:21:18: Ich finde das ganz toll, dass Meintmetters das erkannt hat.

00:21:22: Dass auch das ein wichtiger Bereich ist für psychische Gesundheit und dass der mit aufgenommen wurde sicherlich absolut modern und zeitgemäß sich damit vielfalt und auch demokratiekompetenzen zu beschäftigen.

00:21:35: wenn man sich da die politischen Entwicklungen im Land anguckt denke ich

00:21:40: Ja, genau.

00:21:41: Also da sind wir jetzt auch ganz froh dass wir das im Hef noch dabei haben weil wir eben dann auch dieses Thema noch über so einen anderen ganz anderen Zugang in die Schule bringen können was glaube ich auch für viele Lehrkräfte nochmal ganz spannend sein kann weil wir dann eben gar nicht mehr in der politischen Bildung sind sondern das Thema Vielfalt und auch Demokratiekompetenzen halt über den thema psychische Gesundheit in Schule bringen.

00:22:07: Wir da aber auch wieder allgemeine Fähigkeiten, Schulen die auch natürlich für alles andere relevant sind und dass man dann nicht so sehr stark sagt das muss jetzt unbedingt im Politikunterricht behandelt werden.

00:22:21: Sondern man kann auch sagen wir haben ne Klassen Lehrkraftstunde oder wir machen eine Projektwoche zum Thema psychische Gesundheit und dann kann ich eben auch da das Thema Einbringen und auch eben über diesen anderen Zugang mit den Schülerinnen da auch noch mal ins Gespräch kommen.

00:22:37: Vielleicht ist der Zugang dann auch manchmal ein bisschen einfacher?

00:22:41: Ja, absolut!

00:22:43: Dann haben wir noch ein letztes Unterrichtsmodul nicht benannt.

00:22:47: das ist fit für den Übergang dass ihr ja als zeitlich letztes Modul könnte man vielleicht sagen in eurer Reihe habt.

00:22:58: Wofür ist das genau geeignet?

00:23:00: Genau, fit für den Übergang.

00:23:02: Das ist wirklich dann Sekundarstufe zwei angedacht also für die Jugendlichen oder auch schon in der Sekundarschufe eins hier nachdem wann man denn eben die Schule verlässt?

00:23:13: Also das ist entwickelt worden ursprünglich für die Berufsschule weil Herr Paulus damals festgestellt hat dass es für die Berufschulen gar keine Programme gab die was zum Thema psychische Gesundheit gemacht haben.

00:23:28: Und das Modul ist jetzt genau dafür gedacht, also für den Übergang in dem Beruf oder die Ausbildung oder halt eben in der Studium.

00:23:36: Man muss ja sagen man geht ja selten direkt in den Beruf sondern dann eigentlich erstmal in die Ausbildung oder in der studium und die Jugendlichen in dieser Zeit vor diesem Übergangen nochmal zu stärken Ressourcen zu stärkern zu schauen so was macht euch aus?

00:23:51: Was sind eure Stärken eure Potenziale, wo kommt ihr auch her?

00:23:56: So ein bisschen biografisches Lernen um dann zu sagen okay die können gestärkt.

00:24:00: Dann eben auch die Schule verlassen.

00:24:03: und was ich an dem Modul sehr gerne mag sind zum einen der Praxisbezug.

00:24:07: es gibt ganz viele Beispiele aus den Berufsalltag.

00:24:11: also was kann uns eigentlich erwarten wenn wir denn dann im Berufs sind schwierige Situationen die da beschrieben werden und mit den Jugendlichen zu überlegen Was kann ich in so einer Situation tun?

00:24:23: Wo kann ich mir gegebenenfalls Hilfe holen und was erwartet mich dann eigentlich da draußen.

00:24:28: Und wenn ich das eben an der Sekundarschufe zwei also im Gymnasialzweig bearbeiten möchte, ist das auch noch mal eine wertvolle Ressource vor dem Praktikum beispielsweise.

00:24:41: Wenn die SchülerInnen wissen okay bald ist ne Praktikumsphase auch da kann man sehr viele Beispiele aus dem Heft nehmen oder verschiedene Übungen,

00:24:50: um

00:24:51: auch die Schülerinnen dann für das Praktikum gut vorzubereiten.

00:24:54: Also das beinhaltet ganz viel.

00:24:57: Das Heft ist ein bisschen umfangreicher aber kann wie gesagt auch über mehrere Jahre auch sehr gut eingesetzt werden sowohl als Vorbereitung fürs Praktikum dann eben aber auch später als Vorbreitung für den Übergang in der Studium oder in die Ausbildung.

00:25:17: Ja, und da sprichst du ja auch so ein Thema an.

00:25:19: Das ist ja auch eine Entwicklung die man beobachten kann in den Modulen.

00:25:22: als ich damals mit Mind Metas zum ersten Mal in Kontakt gekommen bin, das muss so im Jahr zwei tausendsechzehn und zweitausend siebzehnt gewesen sein.

00:25:30: Da gab es ja auch einige dieser Module noch nicht.

00:25:33: Und man sieht noch ganz deutlich dass die, die damals aus Australien kamen doch wesentlich schlanker waren.

00:25:38: Das heißt ihr habt da ja auch sehr viel reingesteckt also auch sehr, sehr viel an Materialien, sehrviel an Hintergrundinformationen, die hilfreich seien können und auch der gesamte Variation der Inklusion, die mitzudenken und so weiter.

00:25:56: Ihr habt Elternzusammenarbeit und Lehrkräftegesundheit da können wir gleich auch nochmal drüber sprechen noch integriert.

00:26:02: also die Hälfte werden ja auch automatisch noch etwas umfangreicher und dieses Heft ist es tatsächlich ganz besonders.

00:26:10: Aber ich finde auch schön, dass es da so viele wie du sagst ja Praxisbezüge gibt aber auch wirklich nicht nur dieses klassische diese klassische Berufsvorbereitung die man so kennt mit was und deine Stärken usw.

00:26:21: Sondern auch noch eine ganze Menge mehr nämlich auch Mit Konflikten zum Beispiel auch umzugehen im Arbeitsalltag mit sich selbst auseinanderzusetzen.

00:26:29: Ihr habt ja auch so Übungen drin wie den inneren Anteil der inneren antreiber irgendwie kennenzulernen sei perfekt und mach alles schnell und so weiter.

00:26:37: das sind ja schon schon wirkliche Persönlichkeitsentwicklungstools mitunter, Coachinganteile die da sogar drin sind und das finde ich macht es dann auch nochmal so tief.

00:26:49: Also nicht nur dieses rein Oberflächliche wo man vielleicht oder nicht nur Oberflächlich aber das was man eben schon kennt und ich selbst bin ja auch Berufungskochsch und arbeite mit Menschen hier auch daran ihre Berufung zu finden.

00:27:02: und dieses alleine was manchmal in der Berufsvorbereitung gemacht wird einfach nur auf die Stärken zu gucken reicht für mich nicht aus, weil man muss dann noch ein bisschen tiefer gucken.

00:27:11: Nur das was ich gut kann ist nicht unbedingt das was mich glücklich macht.

00:27:15: Insofern finde ich es wirklich auch toll dass es so viele Möglichkeiten bietet.

00:27:20: und schön dass du nochmal sagst man muss nicht alles durchmachen denn das kann natürlich manchmal auch ein bisschen erschlagen wenn man dieses dicke Heft zieht.

00:27:27: andererseits sind ja Lehrkräfte immer super dankbar wenn sie viele Materialien haben.

00:27:31: Ja genau, das ist ja auch noch mein wichtiger Hinweis den du dann jetzt gerade gibst.

00:27:36: Also unsere Hefte sind ja immer so dass man ganz genau schauen kann was man davon eben...was man davon nutzen möchte.

00:27:45: Das muss nie alles sein und wir sehen auch besonders da die Chance, dass ja Lehrkräfte diese Übungen mit den SchülerInnen machen.

00:27:55: Die wissen wen haben sie davor sich?

00:27:57: Was ist der Bedarf?

00:27:59: Und dann eben ganz genau schauen zu können, was nehme ich mir aus diesem Pool der Übungen und das eher als Ressource zu sehen.

00:28:09: Zu sagen okay ich habe da ein Riesenangebot an Übung aber... Das bietet mir ganz viel, heißt aber nicht dass ich das eben alles eingesetzt haben muss um nachher sagen zu können.

00:28:21: Ich habe was zum Thema psychische Gesundheit gemacht.

00:28:23: also das sollte nicht der Ansatz sein und das führt dann auch manchmal oder kann zur Überforderung oder Erschlagung führen wenn man dieses Material sieht sondern wirklich eher zu sagen ich gucke was sich daraus für meine Klasse gut nutzen kann.

00:28:44: Das merken wir auch immer wieder in den Fortbildungen, haben ja genau diese Kompetenzen das auch eben entscheiden zu können was sie von den Materialien dann eben nutzen möchten.

00:28:53: Ja und auch die Unterstützung da natürlich Variation schon angeboten bekommen.

00:28:59: also was kann ich mit einer Klasse machen die auf dem Stand ist oder die dieser Herausforderung noch hat?

00:29:04: Oder es kann nicht mit einzelnen SchülerInnen machen Jetzt vielleicht nicht in der Oberstufe, aber in den unteren Klassen die vielleicht zu Hause nicht ganze viel Unterstützung bei den Hausaufgaben erhält oder sowas.

00:29:16: Dann wird ja dann zum Beispiel darauf hingewiesen dass das eine Übung ist wo man noch eine Lernbegleitung bräuchte oder eben nicht oder auch, wie du schon sagtest Aufgaben die nur mit Bildern sind für die Grundschule.

00:29:27: Und also habt ihr euch ja auch viel Gedanken gemacht, wie ihr da auf unterschiedliche Bedürfnisse eingeht?

00:29:32: Ihr habt ja auch Materialien in einfacher Sprache nochmal extra entwickelt, die noch auf der Homepage dann im Werkzeugkasten abrufbar sind.

00:29:42: Das sind ja alles so Besonderheiten, die ja nochmal auch hervorgehoben werden dürfen.

00:29:48: für das Programm.

00:29:51: Jetzt haben wir schon über die ganzen Unterrichtsmodule gesprochen und wenn man auf eurer Homepage geht, die ich ja nochmal den Show Notes verlinken werde.

00:29:58: Dann sieht man da auch das Mid-Metals House.

00:30:00: und in diesem Mid-Medals Haus sind die unterschiedlichen Module noch mal dargezeigt.

00:30:04: unter der Überschrift oder unter dem Dach der guten gesunden Schule ist es ja Und dort findet man ja in den einzelnen Unterrichtsmodulen auch Hinweise darauf, dass Lehrkräftegesundheit und Elternzusammenarbeit schon integriert ist.

00:30:18: Es ist ja in fast allen Modulen mittlerweile der Fall.

00:30:22: Da durfte ich euch ja auch mal unterstützen zu dem Bereich.

00:30:25: Was genau beinhaltet das?

00:30:26: Was kann man da so finden?

00:30:28: Genau wir haben Bausteine nennen wir das.

00:30:31: Baustein in Lehrkräftegesundheit- und Eltern Zusammenarbeit fast allen Modulen mittlerweile integriert.

00:30:38: Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, nochmal ein extra Heft dafür zu schreiben hätte man ja auch machen können dass man sagt okay es gibt auch noch einen Heft zur Lehrkräfte Gesundheit.

00:30:47: da haben wir uns dagegen entschieden weil wir gesagt haben wir wollen diese Themen Lehrkräftegesundheit und Elternzusammenarbeit immer spezifisch zu dem Themenheft betrachten.

00:30:57: also wenn man eben dann diesen Bausteine sich anschaut, das ist immer im Theoretal der Hefte zu finden.

00:31:05: Dann ist das jeweils ein Kapitel und dort wird halt eben beispielsweise Lehrkräftegesundheit dann in Bezug ich sage jetzt mal zum Thema Resilienz aufgegriffen wenn es jetzt eben halt im Stressmodul zu finden ist.

00:31:20: Es kann aber auch eben wenn wir uns das Mobbing-Modul anschauen ganz spezifisch nochmal um Lehrkräftegesundheit gehen, wo dann eben eher so die Frage im Mittelpunkt steht.

00:31:33: Okay mit welchen... Mit was muss ich mich beschäftigt haben um das Thema jetzt selber gut im Unterricht machen zu können?

00:31:38: Mit was muß ich mich da vorher vielleicht nochmal auseinandergesetzt haben und was kann ich auch für mich noch mal bearbeiten?

00:31:45: oder was können wir im Kollegium bearbeiten damit es eben nicht nur auf dieser SchülerInnen-Ebene bleibt sondern eben auch in Bezug auf die Lehrkräftegesundheit bearbeitet werden kann.

00:31:57: Und es gibt manchmal dann Übungen, die sind fürs Kollegium gedacht.

00:32:01: Manchmal kann es aber auch sein dass das nur um Reflexionsfragen geht, die jeder für sich anschauen kann überlegen kann okay was tun wir da eigentlich schon an der Schule zu dem Thema?

00:32:15: oder was tue ich gerade für mich wenn es sagen wir mal ums Thema Achtsamkeit geht?

00:32:20: Genau und das haben wir in den Theoretalen mit drin und das ist genauso bei der Elternzusammenarbeit.

00:32:29: Da haben wir versucht nochmal, das Thema so ein bisschen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

00:32:36: also Elternzusammensamarbeit ist ja häufig oder sagen wir mal Elternarbeit wird es ja eine Regel genannt ist eher sowas was nicht immer so viel Freude macht oder eher negativ an Schule auch meistens behaftet ist.

00:32:49: Und da nochmal so den Blickwinkel zu wechseln, zu sagen okay wir sprechen hier bewusst auch von Eltern zusammenarbeit und wie können wir Eltern vielleicht auch eher noch mal als Partner in die Schule holen?

00:33:00: Zu gucken was können wir zusammengestalten.

00:33:03: Also im Fit für den Übergang ist dann eine Übersicht mit drin wo Überlegungen angestellt werden, wo wir die Eltern bewusst auch mal in die Schule einladen können.

00:33:14: Wenn das Modul bearbeitet wurde dass man sagt okay wir haben jetzt mit den Jugendlichen Poetry Slams im Unterricht erarbeitet und die wollen wir jetzt aber auch den Eltern nochmal präsentieren also noch es geht dann um auch ganz schöne Erlebnisse zu schaffen.

00:33:29: so kann man's sehen.

00:33:31: und dann geht es aber auch manchmal auch um das Thema.

00:33:35: wenn ich jetzt zum Beispiel psychische Erkrankungen im Unterricht behandeln möchte.

00:33:40: Was sollte ich da auch in der Elternzusammenarbeit vorher mir noch mal überlegen, was sich da vorher vielleicht als Info rausschicken möchte?

00:33:49: Wo ich vielleicht mit den Eltern ins Gespräch kommen möchte also sind so ganz viele unterschiedliche Ebenen.

00:33:54: aber prinzipiell ist es immer so dass diese Bausteine im Zusammenhang eben mit dem spezifischen Thema bearbeitet werden oder thematisiert werden.

00:34:07: Ja, du sprichst ja jetzt noch mal die Kommunikation mit den Eltern an.

00:34:10: da gibt es ja dann auch teilweise sogar richtige Vorlagen für Briefe, die man auch rausschicken kann wenn man dann mit meintmeters arbeitet.

00:34:17: im Unterricht in der Schule ist ja auch ein wichtiger Punkt wenn man das Thema psychische Gesundheit in der schule behandelt dass die Eltern informiert werden mitgenommen werden und Man auch als Lehrkraft gut informiert ist darüber was man so wissen sollte.

00:34:30: auch zu dem Thema denn das ist ja Auch kein Thema dass man nur in der Schule behandelt und das in der Schule bleibt, sondern da kommen ja Menschen die aus Familiensystemen kommen mit verschiedenen Erfahrungen und Belastung.

00:34:42: Und deswegen auch da noch mal so ein bisschen die Unterstützung gegeben wird.

00:34:46: wie kann ich damit Eltern auch in Kontakt drüber treten?

00:34:49: Wie kann ich auch mit Eltern... Das finde ich sehr schön!

00:34:51: Ich habe durch euch damals angefangen das Wort Elternarbeit nicht mehr zu verwenden Weil ich Eltern Zusammenarbeit tatsächlich, kriege da ein völlig anderes Gefühl bei, wenn ich mir diese beiden Begriffe einfach nur sage.

00:35:06: Wie du schon gesagt hast, bei Eltern Arbeit liegt der Fokus auf der Arbeit und bei Eltern zusammenarbeit eben... Da ist eine kooperative Ebene dabei, da ist ne Zusammenarbeit auf Augenhöhe gefühlt dabei.

00:35:19: Wer sich da nochmal mit ein bisschen mehr auseinandersetzen möchte, mit dem Thema Elternarbeit versus Elternzusammenarbeit.

00:35:25: Da verlinke ich auch gerne noch mal die entsprechende Podcast-Folge in den Schuhnoten zu, die ich dazu schon einmal gemacht habe.

00:35:31: Da kriegt ihr auch nochmal ein paar Infos dazu wie das umgesetzt werden kann.

00:35:36: Ja, lehrkräfte Gesundheit!

00:35:38: Ist ja ein ganz wichtiger Teil, denn nicht nur die Schülerinnen und Schülern sind stark belastet in der Schule sondern auch Lehrkräfte.

00:35:46: Wir haben also in beiden Bereichen unterschiedliche Zahlen dazu, die uns bestätigen da ist auf jeden Fall Handlungsbedarf.

00:35:55: Nun hast du von den Bausteinen gesprochen, die es da gibt aber es gibt ja noch ein bisschen mehr Ressourcen für.

00:36:02: Du hast ja schon gesagt auf der Verhältnissebene auch, wie man da auch unterstützen kann.

00:36:06: und diese weiteren Ressourcen findet man in dem Schulentwicklungsmodul.

00:36:11: Da gibt es eine ganze Menge an Unterstützung, da gibt es glaube ich auch Fragebögen, Untersuchungsmaterial, wie Man an der Schule selbst herausfinden kann, wie die Situation ist.

00:36:22: Ihr habt jetzt einiges verändert, ihr habt vorher drei verschiedene Schulentwirkungsmodule gehabt sozusagen Also drei Schulentwicklungsmodule habt ihr sie genannt, aber die hießen natürlich ein bisschen unterschiedlich und jetzt habt ihr das ja zusammengepackt.

00:36:36: Welche Themenbereiche findet man da so vor?

00:36:40: Was gibt es also für Tools, die man da finden kann nutzen können?

00:36:44: wie ist das Ganze jetzt aufgebaut?

00:36:46: Genau bei unserem Schulentwicklungsmodul, was es jetzt gibt sind die Module, die wir vorher hatten.

00:36:54: Also Community Metas hieß das vorher da ging's um Netzwerkarbeit.

00:36:57: Das ist jetzt in das Modul mit eingeflossen und das Thema Live-Metals war vorher auch noch ein extra Modul.

00:37:04: Da geht es um die Prävention von Suizid an der Schule und in der Erstellung von einem Handlungsleitfaden.

00:37:14: Das ist jetzt auch mit in das Modul reingeflossen, dadurch ist es ein bisschen umfangreicher geworden.

00:37:18: Es gibt einen sehr umfangreichen Theoretal wo man so Themen spezifisch.

00:37:23: also kann man im Inhaltsverzeichnis erst mal gucken okay was ist für mich relevant?

00:37:27: Und dann kann ich in die Kapitel rein klicken Spezifisch noch mal mit den Themen beschäftigen, die jetzt für mich gerade relevant sind.

00:37:37: Also es richtet sich vor allem auch an Schulleitungen eben dieses Heft aber auch für interessierte Lehrkräfte, die sich mit dem Thema Schulentwicklung beschäftigen wollen.

00:37:48: und prinzipiell ist die Idee von Mindmetters und dem Thema Schuleentwicklungen erstmal zu gucken was braucht unsere Schule eigentlich?

00:37:58: Wir wollen da eigentlich von weg kommen zu sagen, wir haben ein Programm.

00:38:02: Das wird jetzt noch als Add-on empfunden.

00:38:06: Das müssen wir auch noch machen sondern erst mal so zu gucken wo stehen wir mit unserer Schule gerade?

00:38:12: Wo sind die Bedarfe?

00:38:14: und das ist ein participativer Ansatz.

00:38:16: also da gibt es Fragebögen die sind dann bei uns auf der Website zu finden die sich an Lehrkräfte richten, also an das Kollegium aber auch an die Schülerinnen und die Eltern.

00:38:30: Und wenn diese Fragebögen ausgefüllt werden dann geht es eben darum zu schauen okay wie ist der Stand an der Schule?

00:38:38: Also was haben wir vielleicht schon und was fehlt uns noch?

00:38:42: oder wo wollen wir uns weiterentwickeln immer in Bezug auf das Thema psychische Gesundheit oder schulisches Wohlbefinden wenn wir diese Ist-Analyse dann durchgeführt haben oder eine Schule das durchgeführte hat, daraus dann ja so ein Handlungsplan zu entwickeln.

00:39:00: Und da gibt dann auch das Programm wieder einige Werkzeuge bietet, Werkzeige an also Methoden wie man das machen kann.

00:39:10: Auch das ist wieder nur eine große Auswahl an Möglichkeiten in die man da nutzen kann, aber man kann es theoretisch auch anders machen.

00:39:18: Aber sich dann zu überlegen okay das ist der Stand und das brauchen wir und wir wollen dann im Prozess ich sag jetzt mal von einem halben Jahr legen wir Handlungsschritte fest, die wir dann umsetzen wollen gemeinsam als Schule.

00:39:33: Und das könnte zum Beispiel sein Wir stellen fest eigentlich fühlen wir uns in den Räumlichkeiten der Schule nicht so wohl ist irgendwie alles schon ziemlich abgenutzt.

00:39:43: Dann könnte man zum Beispiel eine Projektwoche starten, wo die Schülerinnen gemeinsam mit den Lehrkräften die Schulen Schule neu gestalten oder anders gestalten in dem Umfang wie es halt eben möglich ist so dass auch zb über Räumlichkeiten das schulische Wohlbefinden oder psychische Gesundheit ja auch schon gesteigert werden kann oder gefördert werden kann.

00:40:05: Man könnte aber auch zu dem Punkt kommen Durch diese Ist-Analyse, dass man merkt ja genau psychische Erkrankungen.

00:40:11: Das ist ein Thema das haben wir im Kurriculum noch überhaupt nicht mit drin.

00:40:15: dazu würden wir gerne was machen oder das auch in unserem Kurriculum fest verankern.

00:40:20: dann könnte man einen Unterrichtsmodul von uns nehmen und das mit dem Fachkollegium besprechen in welchem Unterrichtspfecher man das verankeren möchte.

00:40:29: also das ist ganz ganz vielfältig wo man an der Schule am Ende landet Schulentwicklungsprozess.

00:40:38: Das ist eigentlich offen für alle Themen, die dann eben durch diese Istanalyse aufkommen.

00:40:45: und ja das Heft ist so angelegt dass der Theorie Teil in dem Heft zu finden ist und die ganzen Werkzeuge oder Methoden über unsere Website zu finden sind.

00:40:59: Und da gibt es Fragebögen, Checklisten.

00:41:03: Also eine Checkliste glaube ich zum Thema Resilienz gibt's beispielsweise auch.

00:41:08: und ja diese dieser Methodenkoffer sage ich jetzt mal, dass man nicht einfach sagt wir besprechen das jetzt sondern wir haben dann eben auch nochmal ne neue Methode die wir bei uns im Kolegium ausprobieren können.

00:41:21: Und auch das ist glaube ich ein ganz großes Potenzial wenn man im Kulegium an Themen arbeiten möchte in diesem Werkzeugkasten mal zu schauen, was gibt es da eigentlich für Methoden die wir anwenden können?

00:41:35: Weil das ist einiges kennt man vielleicht auch schon.

00:41:39: Manche Sachen sind ganz neu.

00:41:40: Wir haben jetzt gerade eine Schule oder eine Fortbildung gehabt wo wir mit zwei Methoden gearbeitet haben und haben das Collegium noch mal so dazu geführt, nochmal ganz anders über die Sache nachzudenken.

00:41:52: Also

00:41:53: auch

00:41:53: viel... es geht viel um Perspektivwechsel und eben diesen Prozess voranzutreiben indem man halt verschiedene Methoden dann auch anwendet.

00:42:02: Ja also auch richtig Hilfe bei Schulentwicklungsprozessen, ne?

00:42:07: Dann nicht nur die Also die Inhalte, wie läuft es bei uns zu dem Thema?

00:42:13: Sondern wie arbeiten wir da jetzt auch richtig Schritt für Schritt dran weiter?

00:42:17: mit welchen Tools und welche Werkzeugen können wir das machen.

00:42:21: Denn wir sind ja alle an Schule nicht per se ausgebildet in Schulentwicklung, wie das funktioniert.

00:42:29: Wir sprechen hier die ganze Zeit über psychische Gesundheit und vielleicht fragt sich der eine oder andere... Das ist so ein schwieriges Thema, psychische Gesundheit.

00:42:39: Bin ich da überhaupt für zuständig als Lehrkraft?

00:42:42: Was ist denn da überhaupt meine Rolle?

00:42:43: Ich bin ja kein Therapeut oder irgendwas.

00:42:46: Ihr sprecht ja auch oder schreibt ja in den Modulen... Darüber über Multi-Professionalität, über Netzwerk kannst du noch mal ein bisschen einordnen.

00:42:54: Wie siehst Du das oder wie sieht man das?

00:42:57: Was ist so die Rolle der Lehrkraft und auch der Schulleitung zum Thema psychische Gesundheit.

00:43:01: Und wo hört dann auch diese Rolle auf und an welcher Stelle gibt man auch in welchem Bereich ab?

00:43:07: Ja genau also Wir hatten ja ursprünglich mal ein ganzes Heft dazu, wo es um das Thema Netzwerkarbeit ging.

00:43:13: Das halten wir auch immer noch für ganz relevant.

00:43:16: also sollte nie darum gehen dass jetzt eine Schule sich auf den Weg macht und sagt das muss ich jetzt alleine bearbeiten oder mich da alleine auf den weg machen sondern immer zu gucken wen kann ich da eben auch in dem Schulentwicklungsprozess vielleicht noch mit mitdenken?

00:43:34: Und wer natürlich ganz relevant ist in dem Bereich, ist natürlich die Schulpsychologie.

00:43:41: Wir haben ja mittlerweile eigentlich also in allen Bundesländern immer mehr Schulpsysiologinnen, die da eben auch unterstützen können Und wir haben auch in einigen Bundesländern Schulpsychologinnen, die auch wirklich als Multiplikatoren für uns tätig sind.

00:43:56: Also meint man das eben an die Schule zu bringen?

00:43:59: Ich finde, dass ist eine ganz wichtige Berufsgruppe um das Thema im Unterricht zu thematisieren.

00:44:05: also wenn der Kräfte sagen ich würde da total gerne mal was zu machen und ich find es total relevant aber alleine ist mir das vielleicht doch ein bisschen Zu groß, dann empfehle ich immer die Schulpsychologinnen dazu anzusprechen eben auch in den Unterricht zu kommen und das gemeinsam zu machen.

00:44:25: Die Schulsozialarbeit ist natürlich auch für das Thema sehr offen und auch ganz viel bei uns in den Fortbildungen.

00:44:32: also ich finde beim Thema psychische Gesundheit sind es nicht nur die Lehrkräfte auf jeden Fall sich da auf den Weg machen, sondern eben immer wenn man das Thema angeht, multi-professionellen Teams zu denken und da auch an der Schule zu überlegen.

00:44:49: wehen können wir vielleicht darüber hinaus noch ansprechen.

00:44:52: Also ich habe jetzt schon zwei Gruppen angesprochen aber es gibt ja noch mehr.

00:44:55: Man kann auch nochmal stärker über außerschulische Partner nachdenken.

00:45:00: also wir arbeiten in Lüneburg ab und zu mit der Polizei zusammen oder holen andere Partner in die Schule, die auch darüber informieren was sie eigentlich machen und wie die unterstützen können wenn es eben Schwierigkeiten gibt oder wie die präventiv eben auch arbeiten und auch was die für Angebote haben.

00:45:21: Also ganz stark immer wieder in diese Netzwerken zu denken und wir ja versuchen auch das Thema noch leichter zugänglich zu machen indem man auch sagt es geht natürlich auch.

00:45:33: also psychische Gesundheit ist natürlich auch immer so ein großes großes Wort, großer Bereich wo vielleicht auch jetzt nicht jeder immer direkt was mit anfangen kann.

00:45:42: Aber man kann auch gut vom psychischen Wohlbefinden sprechen und zu sagen okay es geht auch immer darum wie kann sich der einzelne an Schule... Wie können wir einen Raum schaffen indem man sich wohl fühlt damit man dann eben gut lernen kann?

00:45:54: Und da wird ganz klar das betrifft uns irgendwie alle und das betrift auch jede jeden der an Schule tätig ist.

00:46:01: Das sollte dann nicht an einzelne Lehrkräfte ausgelagert werden, sondern das ist schon was wir gemeinschaftlich denken müssen und leichter wird es denke ich wenn man da wirklich multiprofessionelle Teams immer mitdenkt und immer von Anfang an auch mit reinholt Und wir machen das auch in Fortbildungen teilweise, dass wir auch da als Teams arbeiten.

00:46:26: Dass wir zum Beispiel in manchen Ländern Schulpsychologinnen haben die dann zusammen mit Beratungslehrkräften Fortbildung anbieten und das ist immer sehr gewinnbringend weil natürlich die auch noch mal eine ganz andere Perspektive darin bringen können.

00:46:43: Und es ist ja auch, wie du anfangs gesagt hast ein universelles Präventionsprogramm.

00:46:47: Das heißt für diejenigen, die sich damit schon mal auseinandergesetzt haben bei der sogenannten Präventionspyramide wenn wir uns das nochmal so bisschen vorstellen als Dreieck dann haben wir unten ganz im unteren großen Bereich Die universelle Ebene und das bedeutet ja dass da alle Schülerinnen mit drin sind und auch die Schülerinnen und Schüler gar nicht irgendwelche Schwierigkeiten haben, die sich vielleicht auch psychisch ganz wohlfühlen an der Schule.

00:47:15: Die Resilienz sind und so weiter.

00:47:16: Das ist aber ein Gesundheitsförderungsprogramm für alle ist.

00:47:20: Und dass es nicht darum geht ständig nur mit besonders belasteten Gruppen zu arbeiten.

00:47:25: natürlich auch.

00:47:26: Mein Metas bietet dafür ja auch einen Modell an zu sagen wie können wir auf welcher Präventionsebene eigentlich damit arbeiten?

00:47:34: Aber es geht ja nicht darum Das war mir noch mal so ein bisschen wichtig bei der Frage klar zu machen, dass Lehrkräfte ja nicht diejenigen sind.

00:47:42: Die jetzt diagnostizieren wenn Kinder noch irgendwelche psychischen Erkrankungen haben oder die auch nicht therapieren oder ähnliches ganz klar sondern das sie eben grundsätzliche Dinge auch fördern.

00:47:53: Wir haben ja heute gesprochen über Stress und diese Dinge, über Resilienzwörderung wie man eben damit umgeht welche Kopingstrategie man findet usw.

00:48:01: natürlich kommt man dann aber auch irgendwann thematisch wir haben ja auch einige Module genannt so an Themenbereiche ran wo man sich vielleicht als Lehrkraft nicht mehr ganz sicher ist wo es jetzt hier eigentlich mein Bereich zu Ende wo fängt der das anderen an?

00:48:16: Und da wird sicherlich dieser Bereich der Multiprofessionalität nochmal wichtig.

00:48:21: Ich finde es immer wieder ganz spannend, ich habe ja auch viel in der Schulentwicklung und in der Fortbildung gearbeitet.

00:48:26: Es ist immer wieder spannend wenn ich an Schulen gekommen bin wieviel Multi-Professionalität eigentlich auch in der Schule vorhanden ist von der auch viele gar nicht wissen.

00:48:35: Also dann gibt es ja immer wieder Lehrkräfte, die irgendwie auch mal eine Fortbildung in dem oder dem Bereich gemacht haben.

00:48:40: Oder noch eine Extraausbildung haben und das irgendwie noch gar nicht so richtig ins Schule einsetzen.

00:48:44: Da ist oft noch so Potenzial, dass brach liegt finde ich.

00:48:49: Und dann wie du sagst diese gute Vernetzung nach außen hin.

00:48:52: eben also wir arbeiten mit unserem SchulpsychologeInnen zusammen.

00:48:56: Wie ist es mit anderen Akteuren in der Region im Bereich Prävention?

00:49:00: Wie können wir da zusammenarbeiten?

00:49:02: aber psychische Gesundheit beginnt ja auf dieser universellen Ebene schon bei Dingen, wo man wie du sagst vielleicht gar nicht psychische Gesundheits so benutzen würde als Wort.

00:49:12: Sondern eher wohlbefinden und das geht ja stimmig dir absolut zu.

00:49:17: alle in der Schule was an.

00:49:19: Genau also dass es halt immer um die Gesundheitsförderung aller Kinder- und Jugendlichen dann auch geht.

00:49:26: Und Ja wenn wir das Thema psychische Jetzt kann ich ja vielleicht auch zu dem Heft nochmal gerade sagen, also wir haben ja dieses Motul wie geht's?

00:49:34: Psychische Erkrankungen in der Schule verstehen deren.

00:49:38: Also da geht es auch nicht darum jetzt als Lehrkraft dann diese Rolle zu übernehmen, wie du grad gesagt hast, irgendwie diagnostizieren zu können oder so sondern das geht mehr darum erstmal Raum zu öffnen wo ich sage als Lehrkräfte Ich schaffe einen Raum, wo wir mal darüber sprechen können.

00:49:54: Dass es psychische Erkrankungen eben gibt und dass wir alle da auch dran erkranken können.

00:49:59: Und dass das ein Raum ist, wo ich als Jugendlicher vielleicht animiert werde mich da auch ein Stück weit zu öffnen und dass wieder eine Anti-Stigma Arbeit in dem Bereich machen aber niemals darum, dass wir Lehrkräfte dazu befähigen wollen, dann selber Diagnosen zu stellen.

00:50:20: Sondern es geht mehr darum eine Aufmerksamkeit oder eine Sensibilisierung zu machen, das man weiß.

00:50:27: an wen kann ich mich wenden wenn ich was bemerke?

00:50:31: Wenn ich merke okay da verändert sich ein Kind gerade sehr stark und ich weiß nicht was los ist, dass ich dann eben an der Schule weiß an wenig kann ich weiter verweisen dass ich mich da auch selber gut aufgestellt fühle.

00:50:46: Und wenn wir Fortbildungen zu den Heften anbieten, das haben wir in manchen Bundesländern dann auch, dann geht es genau um diese Themen.

00:50:53: also eher nochmal zu überlegen okay wer sind unsere Netzwerke in dem Bereich?

00:50:59: An wen kann ich die Kinder verweisen?

00:51:01: oder vielleicht mit wem kann ich dann die Eltern hinweisen wo sie sich hinwenden können?

00:51:07: und es geht nicht darum um diagnostizieren finde ich auch bei dem Thema noch mal ganz wichtig.

00:51:14: Es gibt ja jetzt immer mehr Ansätze, dass man da vielleicht auch die Lehrkräfte schon stärker schulen möchte aber das ist auf jeden Fall nicht der Ansatz von Meintmeters.

00:51:25: Gleichzeitig gibt es natürlich viele Informationen zum Thema psychische Erkrankungen auch wenn man diese Übung durchführt weil viele vielleicht jetzt auch denken oh Gott kenne mich damit gar nichts aus Ich habe da vielleicht berühmungsängste das zu machen.

00:51:37: Aber da bietet ihr ja auch ganz viele Ganz viele Infokasten und zusätzliche Informationen für die Lehrkräfte, damit sie sich auch ein bisschen sicherer in dem Bereich fühlen.

00:51:47: Ja genau!

00:51:50: Du hast jetzt ja schon gesagt du sitzt im Prinzip an der Leuphana Uni Lüneburg und dort ist das Programmzentrum von MindMatters.

00:51:58: Die ganzen Materialien, von denen wir hier die ganze Zeit sprechen werden ja auch finanziert in ihrem Druck und viele andere Dinge im Programm werden ja finanzieren.

00:52:10: Von der Barma und von verschiedenen Unfallkassen das darf man an der Stelle auch ruhig mal erwähnen.

00:52:16: Das ist ja toll dass es Krankenkassen gibt die das eben auch fördern die dafür sorgen dass es kostenlose Materialien gibt für Lehrkräfte.

00:52:26: Dann auf der anderen Seite seid ihr eben eine Universität und werdet da ja auch wissenschaftlich begleitet, stellt sich bei Präventionsprogrammen oft so die Frage nach der Wirksamkeit, nach der Evidenz.

00:52:39: Wie ist da eure Datenlage zu der Zeit?

00:52:43: Was kann man sagen wie wirkt?

00:52:45: Wirkt Mid-Metals an Schulen oder was hat man dazu rausgefunden?

00:52:49: Genau, also es wurde im Meintmeters gibt es ja schon sehr lang jetzt auch mittlerweile in Deutschland.

00:52:54: Das ist ursprünglich aus Australien.

00:52:57: hier rübergekommen sag ich jetzt mal.

00:52:59: und da wurde damals war das glaube ich schon eine Evaluation Studie durchgeführt von der Universität Osnabrück Und da wurde festgestellt, dass man eine Veränderung im Bereich des Kollegiums feststellen könnte.

00:53:14: Also das sich die Kommunikation im Kollegium verändert hat, dass die Beziehungen zu der Schulleitung und dem Kollegium besser wurde.

00:53:24: Auf SchülerInnen-Ebene konnte man feststellen, dass es weniger Niedergeschlagenheit beispielsweise gab.

00:53:32: Es gab schon auch eine Veranderung bei den Schülerinnen.

00:53:37: Jetzt wurde, das war damals aber nicht.

00:53:40: Das waren nur die Hefte für den Sekundarstufenbereich und dann wurden ja weitere Hefte entwickelt.

00:53:48: Unser Grundschulmodul wurde jetzt in den letzten Jahren evaluiert.

00:53:54: da konnte man auch wieder Effekte erkennen vor allem im Bezug auf das Klassenklima was sich verändert hat und was sich verbessert hat im Vergleich zu der Kontrollgruppe.

00:54:07: Auf der Individualebene war es teilweise ein bisschen schwierig, Effekte festzustellen – das liegt aber vermuten die Forscher auch daran, dass eben diese Grundschulkinder waren wo es etwas Schwierig war so diese Reflektionsfähigkeit dann auch zu erheben.

00:54:21: also was hat sich bei mir jetzt eigentlich gerade verändert?

00:54:24: Aber die Lehrkräfte haben auf jeden Fall auch Effekten bei den Schülerinnen feststellen können Genau.

00:54:32: Aber was wir auf jeden Fall auch ein tolles Ergebnis fanden, dass sich das Klassenklima verbessert hat und dass die Lehrkräfte auch gesagt haben, dass es zum Beispiel weniger Mobbingfälle gab also dass wir auch da in Bezug jetzt so auf diese Themen, die wir da auch behandeln dann tatsächlich auch Effekte erkennen konnten oder gemessen werden konnten.

00:54:54: und jetzt ist aber auch gerade nochmal im Gespräch mit den Geldgebern, ob es noch mal eine große Evaluation Studie gibt wo man dann eben auch auf die grüne Liste Prävention kommen möchte weil das steht derzeit noch aus.

00:55:07: Und da sind wir derzeit nur nicht gelistet, aber da sind sie jetzt auch dran darauf zu kommen.

00:55:13: Was ja auch immer eine Herausforderung ist für universelle Präventionsprogramme auf die Grüne Leste zu kommen

00:55:19: Genau.

00:55:19: Das ist noch nicht ganz einfach, es ist ja auch ein Thema was wir schon lange haben.

00:55:23: aber das ist jetzt gerade nochmal ganz präsent weil wir überlegen oder vor allem die Geldgeber überlegen ob das im nächsten Förderzeitraum dann mit einer Evaluation hier an der Leuphana den durch den Professor Dirk Lehr dann eben über eine Studie nochmal fokussiert wird damit man eben auf diese grüne Liste Prävention kommt.

00:55:46: Kannst du noch mal sagen, wie stark ist Meintmeters jetzt eigentlich schon verbreitet in Deutschland?

00:55:50: Wo gibt's das?

00:55:50: überall und vielleicht auch.

00:55:52: Wie wird es eingesetzt?

00:55:53: also gibt es Schulen die das schon komplett wirklich auf der ganzen Schulebene einsetzen wird es häufiger vielleicht auch in einzelnen Klassen nur umgesetzt.

00:56:03: was habt ihr da als Rückmeldung

00:56:05: Genau wir haben auf jeden Fall mittlerweile geschafft in allen Bundesländern MultiplikatorInnen zu haben Beratungspersonen oder eben auch als Fortbildner zu verfügen stehen.

00:56:19: Also wir haben außer Mecklenburg-Vorpommern momentan und Bremen, ansonsten haben wir in allen Bundesländern eben Ansprechpersonen für das Programm was natürlich Tolle Möglichkeit ist, sich da nicht komplett selber einzuerbeiten.

00:56:35: Wobei das, also die Module eigentlich so gestaltet sind dass eigentlich jede Person sagen kann ich möchte mich damit beschäftigen und dann eigentlich mir das selber an aber wir haben eben auch noch in den Bundesländern die Möglichkeit, dass man bei Präsenzveranstaltung teilnehmen kann oder dass man eine Beratung wahrnehmen kann.

00:56:55: Und dann haben wir Schulen Prozess angehen, so wie ich das vorhin beschrieben habe.

00:57:03: So als Schulentwicklungsprozess dann wirklich unzufragebögen einsetzen zu schauen was brauchen wir eigentlich gerade an der Schule und sich da so gemeinschaftlich als Schule auf den Weg machen?

00:57:13: Ich würde aber sagen dass es eher ein kleinerer Teil.

00:57:17: und dann gibt es eben Lehrkräfte die als Einzelpersonen in die Fortbildung kommen und sagen ich möchte etwas zu dem Thema machen.

00:57:23: nicht sehe die Relevanz Erstmal im Kleinen anfangen mit den Unterrichtzeften zu arbeiten und dann sich da so ein Prozess entwickelt, den wir dann irgendwann auch natürlich nicht mehr nachverfolgen können.

00:57:37: Immer im Detail aber es ist natürlich schon auch so dass sich sowas an der Schule dann auch weitergegeben wird.

00:57:43: ne?

00:57:43: Dass erst mal eine einzelne Lehrkraft startet und dann sagt oh ich habe das und das gemacht!

00:57:47: Das war super gelaufen kam gut an und dann übernimmt's eine Kollegin.

00:57:53: Ja, es gibt halt eben verschiedene Zugänge.

00:57:55: Also man kann halt überall Modul starten und ich sage jetzt mal über den Unterricht als einzelne Lehrkraft oder man kann eben von Anfang an sagen wir wollen uns als Schule auf den Weg machen Wir nehmen da wirklich auch alle mit Machen pädagogischen Tag dazu Und gestalten dann so ein Schulentwicklungsprozess.

00:58:16: aber das ist nicht Das ist kein muss dass mir auch immer noch mal wichtig zu betonen auch vollkommen in Ordnung, wenn eine einzelne Lehrkraft sagt ich beginn jetzt erstmal mit einem Modul weil mich genau das Thema interessiert oder weil ich da gerne mal was im Unterricht zu machen möchte und vielleicht ist dass der kleine Samen, der dann irgendwann immer größer wird.

00:58:37: Und man sich dann eben noch ein anderes Modul anschaut oder vielleicht dann eben auch mal das Schulentwicklungsmodul an die Schulleitung weiter gibt.

00:58:45: also es gibt da ganz viele unterschiedliche Wege und sie sind alle wunderbar.

00:58:50: Ja, du sprichst ja das Thema Schulentwicklung an.

00:58:53: Dass da die Schulleitung auch ganz wichtig ist natürlich insofern viele Lehrkräfte kommen ja in die Fortbildung und machen es erstmal nur für sich?

00:59:01: Und dann ist die Frage wie ist die Schuleitung gerade aufgestellt?

00:59:05: sage ich mal so hat sie gerade Ressourcen oder ist sie offen für dieses thema?

00:59:08: unterstützt sie das oder nicht?

00:59:10: Natürlich gelingt Schulentwirkung dann immer besser wenn man die schulleitung im Boot hat bei solchen Themen.

00:59:16: Es gibt ja auch ein zwei Good Practice Beispiele, glaube ich die ihr ja auch zeigt.

00:59:22: Vielleicht können wir dir auch noch mal in den Schonennots verlinken an der YouTube Videos dass man auch mal einen Einblick kriegt wie arbeiten vielleicht Schulen.

00:59:29: oder vielleicht sind Schulen auch schon inspiriert worden.

00:59:32: Ich glaube da gibt es ja eine oder zwei Schulen.

00:59:34: vielleicht kann ich die dann nochmal reinstellen?

00:59:36: Dann kann man dann nochmal so ein bisschen stöbern wie die damit arbeiten.

00:59:40: Ja das ist ne gute Idee.

00:59:41: also es gibt eine Schule die hat da auch ein Video zu erstellt, wie sie mit meint mehr das arbeiten.

00:59:46: Das ist immer ein ganz schönes Beispiel was man sich gut mal anschauen kann.

00:59:52: und wenn wir eben Rückmeldung von den Schulen bekommen finden wir auch immer wieder spannend dass wirklich jede Schule es dann doch auch anders macht oder dass so unterschiedliche Sachen entstehen können.

01:00:00: und das finden wir Auch so schön an dem Programm, dass es nicht so ein fertiges Konzept ist was man so überstürbt und am Ende kommt irgendwie bei allen Schulen das gleiche Ergebnis da.

01:00:13: sondern Wir finden das besonders, ja die Besonderheit auch an Mainmeters ist eben so unterschiedliche Möglichkeiten bietet und die Schulen auch so unterschiedlich Sachen eben daraus machen und daraus ziehen.

01:00:27: Und jeder wahrscheinlich auch was anderes dazu sagen würde wenn man ihn fragt, was findet er jetzt?

01:00:33: Also was hat Mainmetters gebracht oder warum setzen sie das ein?

01:00:38: Das

01:00:39: ist

01:00:39: vielleicht auch nochmal eine Besonderkeit von dem Programm.

01:00:43: Ja und dann habt ihr ja auch wirklich ganz unterschiedliche Möglichkeiten schon entdeckt an Schulen, also wenn ich mich an meine aktive Zeit als Lehrkraft zurück erinnere.

01:00:53: Ich hatte damals ja die tolle Chance ein Wahlpflichtunterricht zwei Kurs machen zu dürfen für die neunten und sehnen Klassen und konnte da so einen Kursanbieten mit zwei Stunden die Woche stark gegen Stresskurs oder auch sowas wie angewandte Psychologien wo ich dann auch Inhalte genutzt habe von Weintmeters.

01:01:12: Ich weiß auch, dass Schulen mitunter das Schaffen eine Mindmettersstunde in der Woche tatsächlich einzurichten.

01:01:18: Das ist vermutlich nicht überall so einfach.

01:01:20: an Schulen gibt ja noch viele andere Projekte die Schulen verfolgen.

01:01:25: aber ihr habt ja auch versucht hier und da Bezüge herzustellen zur Fachcurricula sodass man überlegen kann an einer oder anderen Stelle das so einzusetzen ohne zusätzliche Zeit dafür zu brauchen.

01:01:37: richtig

01:01:39: Genau, also in unseren Heften wird auch immer ein Fächerbezug hergestellt.

01:01:45: Also am Anfang wird beschrieben, in welchen Fächern sich die Materialien gut eignen.

01:01:50: wenn es zum Beispiel eher textlastige Aufgaben sind dann eignet sich der Deutschunterricht.

01:01:56: Es

01:01:56: gibt auch Gedichte auf Englisch da kann man einen Englischen Unterricht für nutzen.

01:02:01: oder wir haben das Thema Stress passiert er eigentlich in meinem Körper, das lässt sich im Biologieunterricht einsetzen.

01:02:08: Also genau wir versuchen immer den Fächerbezug in den Modulen auch darzustellen damit es eben nicht so dass man das Gefühl bekommt, wo soll ich das denn jetzt eigentlich unterkriegen?

01:02:20: Aber ist selbst natürlich dann auch voraus also wenn man das denn so machen möchte, dass man den Fächerbezug da auch nutzen möchte, Gemeinschaftlich macht und sagt, ich öffne mein Fach dann auch dafür dieses Thema.

01:02:35: Ja zu thematisieren also quasi Fächerübergreifend an ja auch zu arbeiten das wäre dann so ein bisschen die Voraussetzung.

01:02:41: aber wir haben das immer wieder in den Modulen am Anfang mit drin.

01:02:47: Und manche Themen eignen sich ja auch einfach so schon hervorragend für einfach.

01:02:51: wenn nicht so einen Trauer denke dass es glaube ich ein ganz klassisches Thema dass man auch gut einbauen könnte in Religion oder Philosophie

01:03:03: Also wir haben das auch in den Fortbildungen immer wieder, dass dann die Lehrkräfte von sich aus direkt sagen ach ja okay.

01:03:08: Das kann ich in meinem Religionsunterricht verankern oder halt bei Vielfalt gemeinsam gestalten gibt es natürlich jetzt auch die Möglichkeit, dass im Gesellschaftsunterricht oder Politik oder wie auch immer.

01:03:21: Das heißt ja noch unterschiedlich in den Bundesländern.

01:03:24: deswegen... Es ist für uns manchmal ein bisschen die Herausforderung, dass wir arbeiten ja in ganz Deutschland und da immer die Unterschiede in den Bundesländern so noch herauszuarbeiten.

01:03:37: Das gelingt uns nicht immer.

01:03:39: also es kann natürlich sein das Sie wenn sie jetzt dann damit arbeiten auch an der einen oder anderen Stelle nochmal gucken müssen in welchem Fach sich das vielleicht in dem Bundesland übertragen werden kann.

01:03:51: Das ist natürlich immer die Herausforderung, wenn man so verschiedene Bundesländer hat und Bildung eben Ländersache ist auch in Deutschland.

01:03:59: Das Programm kommt ja ursprünglich aus Australien und damals gab es eine nationale Strategie das eben in ganz Australien das flächendeckend eingesetzt wird.

01:04:08: hier in Schweden zum Beispiel gibt jetzt auch eine nationale strategie zur Förderung der psychischen Gesundheit und zur Suizidprävention.

01:04:15: Das wäre natürlich sehr, sehr wünschenswert.

01:04:17: Wenn wir da in Deutschland auch noch mehr den Fokus hinkriegen könnten.

01:04:21: für all diejenige, die jetzt sagen, oh Mensch das klingt total spannend ich würde so total gerne mal eine Fortbildung machen wie kommen sie daran?

01:04:30: Ja, wir haben bei uns auf der Seite also mindmedas-schule.de gibt es ein Fortbildungskalender wo die Fortbildung immer veröffentlicht werden.

01:04:43: Da kann man regelmäßig schauen, wenn man jetzt für sein Bundesland da nichts findet.

01:04:48: Wären da aber auch Kontaktdaten angegeben, wo man sich hinwenden kann?

01:04:52: Weil es vielleicht jetzt auch gerade Gründe dafür gibt dass es da keine Fortbildung gibt, die kann man dann erfragen.

01:04:59: oder es werden auch Ansprechpersonen genannt für die Regierungsbezirke beispielsweise in Bayern.

01:05:07: Wo man sich dann hinwänden kann Ja, und es gibt auch ein paar Online-Veranstaltungen.

01:05:14: Die werden auch von den Bundesländern derzeit organisiert aber da ist das auch ab und zu möglich mal aus einem anderen Bundesland teilzunehmen.

01:05:23: also da kann man gerne fragen wenn man Interesse hat sich erstmal allgemein zu informieren.

01:05:29: ich habe jetzt auch schon einiges erzählt aber da wird dann in anderthalb Stunden eben auch über Foliensätze nochmal gezeigt was das Programm so bietet und wo man da ansetzen kann.

01:05:43: Wir haben ja heute auch glaube ich einen recht guten Einblick vermitteln können, glaube ich in die einzelnen Module also was das überhaupt drinsteckt im Gesamt.

01:05:53: natürlich könnte man zu jedem einzelne Modul eigentlich eine schöne Podcast Folge machen aber die Zeit ist natürlich begrenzt und auch die Zeit unserer HörerInnen.

01:06:04: wenn wir auf die Zukunft schauen technischen Entwicklungen, dann können wir glaube ich damit auch bei euch rechnen dass sich einige Dinge noch einiger Inhalte digitalisieren werden.

01:06:18: Achso ja genau!

01:06:21: Genau.

01:06:21: also wir haben...

01:06:22: Wir

01:06:23: haben jetzt in den letzten Monaten sehr viel an nochmal dem öffentlichen Auftritt gearbeitet.

01:06:29: Also wir haben Illustration moderner gestaltet, das vielleicht auch für die Personen wichtig ist.

01:06:33: Die meint man schon kennen.

01:06:35: also da hat sich viel weiterentwickelt gerade was das Gestalterische betrifft in den Letzten Monaten und zukünftig, das wird ja zu der nächste Schritt sein ab zwei zwanzig siebenzwanzig setzen wir noch mal stärker auf Digitalisierung.

01:06:51: Sowohl in Bezug auf die Fortbildungsformate, dass es da auch dann möglich sein wird, in so einem Selbstlernstudium sich Module anzueignen.

01:07:02: Also das man nicht unbedingt einer veranstaltenden Präsenz teilnehmen muss sondern das eben auch vielleicht mal am Nachmittag oder wenn man die Zeit dafür findet, sich im kürzeren Sequenzen mit den Themen zu beschäftigen.

01:07:14: Digital beispielsweise mit Videos oder Lernfaden.

01:07:19: Und das andere ist die zweite Ebene, so Digitalisierung in Bezug auf unsere Unterrichtsmaterialien.

01:07:28: Auch da wird sich in den nächsten zwei Jahren wird es einige Weiterentwicklungen geben, dass auch die eine oder andere Übung dann vermutlich digital weiterentwickelt wird.

01:07:42: Angenommen, es würde eine Fee zu dir kommen und dir die Möglichkeit geben dass du dir etwas wünschen dürftest.

01:07:49: Egal was das wäre zum Thema psychische Gesundheit und Mind-Matters Was wäre das was du dir da so für Deutschland und deine Arbeit und das Programm wünscht?

01:08:00: Ja ich würde mir tatsächlich wünschten dass es für jede Schule Pflicht ist sich mit dem Thema zu beschäftigen einen viel größeren Raum einnimmt.

01:08:13: Meiner Meinung nach ist das Thema fast wichtiger als der eine oder andere fachliche Thema, weil wir damit eben die Schülerinnen stärken und so stärken dass sie auch mit den Anforderungen der heutigen Zeit gut zurechtkommen können.

01:08:32: was finde ich?

01:08:33: Lebenskompetenzen sind in Schule eine ganz große Rolle spielen sollten.

01:08:39: Deswegen würde ich mir schon wünschen, dass das an jeder Schule ein ganz klarer Bestandteil ist des Curriculum.

01:08:47: Aber auch immer wieder der Fokus von Schulentwicklung tatsächlich sein sollte zu gucken wie wollen wir uns als Schule weiter entwickeln in dem eben das psychische Wohlbefinden so an erster Stelle eigentlich steht?

01:09:04: Ja und ob das dann mit Meinmeters passiert oder mit einem anderen Programm, da bin ich für alles offen.

01:09:13: Natürlich wäre es mein Ansatz dass man Meinmetters dann eben auch fest verankert auch im Studium beispielsweise, dass das von Anfang an in der Lehrkräftenausbildung eine große Rolle spielt.

01:09:26: aber auch da sind wir jetzt ein bisschen dran zu schauen wie können wir zumindestens Ansätze schaffen?

01:09:32: dafür, das von vornherein auch mitzudenken.

01:09:36: Das wäre sehr schön!

01:09:37: Das wäre auch mein Anliegen ist es ja schon seit vielen Jahren dass ich dafür plädiere, dass die Lehrerausbildung sich da völlig wandelt und man auf die Herausforderung wirklich vorbereitet wird, die der reale Lehrberuf dann tatsächlich bietet und anbietet.

01:09:55: Insofern würde ich mich da auch sehr freuen, wenn das mehr Eingang finden würde in den Bereich um auch Lehrkräfte ganz anders nicht nur zu sensibilisieren für die Schülerinnen und Schüler sondern auch für ihre eigene Gesundheit natürlich als Voraussetzung überhaupt diese Prozesse begleiten zu können in der Schule.

01:10:14: Wenn du meinen Podcast kennst wirst du vielleicht schon bemerkt haben dass sich mein Interviewgästen am Ende Das Interview ist immer gerne eine Fragestelle und zwar heißt ja mein Podcast Schule mit Herz und Seele.

01:10:27: Und ich frage immer jeden Gast, was das für ihn oder sie speziell bedeutet?

01:10:32: Deshalb auch die Frage an dich – Was isst eine Schule mit Herz-und-Seele für Dich?

01:10:40: Eine Schule mit herz- und seele bedeutet….

01:10:43: Oder wäre für mich ne Schule wo jedes Herz und jede Seele irgendwie eine Rolle spielt und wo man auch einen Ort schafft in dem man das Herz auch öffnen darf, auch wenn es einem vielleicht mal nicht so gut geht und wo wir doch da noch einmal stärker hingucken auf jede Seele und jedes Herz was doch so individuell sein kann.

01:11:05: Und da eben die Potenziale nochmal stärker zu sehen und der Unterschiedlichkeit vielleicht auch, die wir alle mitbringen.

01:11:17: Da viel mehr Raum zu haben für für das.

01:11:22: Ich finde, es passt auch so schön weil meint mir dass ist ja auch dieses Seel die Seele zählt und das ist doch vielleicht manchmal sowas was an Schule... Manchmal nicht so im Fokus steht!

01:11:36: Das wäre doch schön wenn wir da noch stärker hinkommen würden in der Zukunft.

01:11:42: Ja.

01:11:43: Amen Marlene, ganz herzlichen Dank dass du dir heute die Zeit genommen hast hier so lange mit mir im Podcast zu sitzen und meinen Hörerinnen dein Herzensprogramm ein bisschen näherzubringen.

01:11:58: Und ich wünsche euch ganz viel Erfolg weiterhin im Programm hoffe das sich das Thema der psychischen Gesundheit auch weiterhin Ganz ganz stark verbreitet an Schulen und drück euch da die Daumen und hoffe wir bleiben da weiter hin verbunden und in Kontakt.

01:12:13: Ja sehr gerne vielen dank.

01:12:17: Ich hoffe, dass dir dieses Interview gefallen hat und du einiges inspirierendes für dich mitnehmen konntest.

01:12:23: Für mich ist das Thema psychische Gesundheit und psychisches Wohlbefinden ein absolutes Herzensthema und begleitet mich auf verschiedenen Ebenen.

01:12:31: bereits mein gesamtes Leben.

01:12:34: Als Landeskonertoren für psychische Gesundheit, entschließlich Holstein war es mir immer eine absolute Freude das Thema mehr in das Bewusstsein von Schulen zu holen und veränderungsbereite Schulen- und Lehrkräfte auf dem Weg zu einer psychisch gesünderen Schule zu begleiten.

01:12:50: Die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern setzt allerdings auch psychisch stabile und zufriedene Erwachsener voraus.

01:12:56: Aber das ist ein Thema, dass ich in der Folge zwei meines Podcasts bereits näher beleuchtet habe.

01:13:01: Dazu verlinke ich dir die Folge in den Show-Notes.

01:13:04: Dort findest du auch die Links zur Mind Matters Homepage und zu einem konkreten Good Practice Beispiel an einer Koblenzerschule.

01:13:13: Darüber hinaus hab' ich dir dort noch einige andere Podcastfolgen verlinkt, die ich entweder in dieser Folge erwähnt habe oder die im Zusammenhang mit dieser Folge für dich auch interessant sein könnten.

01:13:24: Schreib mir gerne, wie dir diese Folge gefallen hat und ob du Fragen oder Wünsche hast, die sich beim Hören für dich ergeben haben!

01:13:33: Meine Kontaktdaten findest du wie immer ebenfalls in den Schornots.

01:13:37: Und dann wünsch ich dir jetzt einen entspannten restlichen Tag und bis zum nächsten Mal bei Schule mit Herz und Zähle.

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