#22: Störungen und Konflikten im Unterricht begegnen: So gelingt beziehungsstarke Klassenführung
Shownotes
In der heutigen Folge habe ich Mara Walch, Lehrerin, Coachin und psychoanalytische Beraterin, bei mir zu Gast im Interview. Mithilfe ihres Coachings für beziehungsstarke Klassenführung hilft sie Lehrkräften dabei, wieder gelassen und souverän zu unterrichten. Wir sprechen darüber, was da eigentlich im Klassenraum bei Störungen und Konflikten passiert und hinter dem Verhalten von Schüler:innen stecken kann und wie man mit einer angemessen Balance aus Führung und Beziehung herausfordernden Situationen begegnen kann.
Alle Informationen zu Mara, ihren Angeboten und die Möglichkeit zur Anmeldung zu ihrem Newsletter findest du auf ihrer Homepage: https://subjektivsinnvoll.de/mara-walch/. Auf Instagram findest du sie unter https://www.instagram.com/subjektiv.sinnvoll/
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Zu meinem Schweden-Retreat für Lehrkräfte vom 20.-24. Juli findest du über folgenden Link: https://kathrin-hecht.de/de/fuer-lehrkraefte/coaching-retreats-in-schweden.html ACHTUNG: Der Frühbucherrabatt gilt nur noch bis zum 30.04.26! Also noch schnell anmelden und Geld sparen!
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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Schule mit Herz und Seele.
00:00:08: Dein Podcast rund um Persönlichkeitsentwicklung, Prävention und psychische Gesundheit in der Schule.
00:00:14: Mein Name ist Katrin Hecht und ich unterstütze dich dabei, dich selbst und deine Mitmenschen besser zu verstehen herausfordernde Situationen deinem Schulalltag zu meistern und eine Schule mit mehr Herz- und Seelemit zu gestalten die Menschen dabei unterstützt die beste Version von sich selbst zu entwickeln und ihr bestmögliches Leben zu leben.
00:00:35: In der heutigen Folge habe
00:00:37: ich Mara Walch
00:00:38: zu Gast im Interview, sie ist Lehrerin, Coaching- und Psychoanalytische Beraterin.
00:00:44: Mithilfe ihres Coachings für beziehungsstarke Klassenführung hilft die Lehrkräften dabei wieder gelassen und souverän zu unterrichten!
00:00:53: Wir sprechen darüber, was da eigentlich im Klassenraum bei Störungen und Konflikten
00:00:56: passiert.
00:00:57: Und hinter dem Verhalten von Schülerinnen stecken kann und wie man mit einer angemessenen Balance aus Führung und Beziehung herausfordernden Situationen begegnen kann.
00:01:07: Ich wünsche dir ganz viel Freude und Inspiration beim Hören dieser Folge!
00:01:18: Ja Mara herzlich willkommen hier im Podcast Schule Mit Herz und Seele.
00:01:22: Danke ich freue mich immer die Einladung und bin schon ganz gespannt auf unser Gespräch.
00:01:27: Ja, du bist ja eine Coachkollegin sozusagen.
00:01:30: Wir haben auch festgestellt im Vorgespräch dass wir die unsere Ausbildung bei derselben Ausbilderin gemacht haben und also ganzheitliche Coaching bist Du und zusätzlich bist Du auch Psychoanalytische Beraterin.
00:01:45: Was muss man sich darunter vorstellen?
00:01:48: Was bedeutet das?
00:01:51: Also Psychoanalytische Beratung für Kinder und Jugendliche, das war hier bei uns an der Uni ein Zusatzstudium und für Pädagoginnen speziell.
00:02:02: Und ja wie es der Name schon sagt verbindet ist die beiden Disziplinen, Psychoanalyse und Pädagogik miteinander.
00:02:11: genau genommen wird die Psycho-Analyse auf pädagogik angewandt.
00:02:17: Das heißt, wir bedienen uns Konzepte aus der Psychoanalyse um dann auch Vorgänge und Geschehnisse in der Pädagogie konkret in der Schule besser zu verstehen also wie er durch leuchten.
00:02:31: innere Konflikte aber es gehören auch.
00:02:33: ich glaube was viele kennen sind so die Bindungstheorie oder auch Phänomene, so wie Übertragung und Gegenübertragungen.
00:02:41: Also was passiert eigentlich zwischen mir und meinen Schülerinnen?
00:02:45: Und dabei hilft die psychoanalytische Pädagogik dann eben sehr!
00:02:50: Okay auf deiner Homepage steht ja dass du Lehrkräften hilfst wieder gelassen und souverän zu unterrichten und vor allem wieder Freude am Lehrerinnenleben zu haben.
00:03:02: Und das tust du eben mit den Mitteln und Methoden, die du da gelernt hast.
00:03:07: Das machst du nicht aus der Distanz heraus zum Lehrerberuf sondern du bist ja selbst auch Lehrerin von Beruf.
00:03:14: Wie bist du dazu gekommen dann in die Coachrolle zu gehen und Lehrkräften zu helfen?
00:03:21: Muss ich ein bisschen weiter ausholen?
00:03:24: Kein Problem!
00:03:25: Also vielleicht fange ich nochmal kurz an, damit warum ich diese psychanalytisch-pädagogische Weiterbildung gemacht habe.
00:03:33: Denn an dem Erlebnis oder dieser Zeit die ich damals durchlebt hab.
00:03:36: da können auch einige KollegInnen anknüpfen.
00:03:40: und zwar bin ich direkt nach dem Referendariat an einer Brennpunktschule wie sie im Buche steht gelandet also sehr hoher Migrationsanteil aber eben sehr viele Kinder aus sozialprikären Familienverhältnissen und dazu eben die strukturellen Bedingungen, die unser Schulsystem bietet.
00:04:02: Und genau also dort bin ich gelandet nach dem Referendariat hoch motiviert und es kam wie es kommen musste.
00:04:11: Es hat nicht gut funktioniert sagen wir mal so.
00:04:14: und Ich habe vor allen Dingen auch gemerkt dass das was ich im Referendariat gelernt habe pädagogisch didaktisch Mir da einfach überhaupt gar nicht hilft, also so ein guter Stundenaufbau oder einen toller Einstieg oder Gesprächsführungskompetenzen.
00:04:29: Das war überhaupt gar nichts das was die Kinder dort brauchten.
00:04:33: und da hat dann eigentlich meine Reise angefangen dass ich gesagt habe mit dem was ich kann komme ich noch nicht gut zurecht es hilft mir nicht ist es zu wenig.
00:04:46: Da war der erste Schritt, den ich gemacht habe.
00:04:47: Eben diese psychanalytisch-pädagogische Weiterbildung über zwei Jahre und das war schon sehr mindblowing sagt man ja so für mich.
00:04:57: also was passiert da eigentlich im Klassenraum?
00:05:01: Ja, also es hat mir dabei geholfen diese Konflikte und Störungen nicht mehr nur als Provokation oder auch als Störung zu begreifen sondern als eine soziale Mitteilung.
00:05:13: Als Ausdruck von Bedürfnissen oder Ausdrucks auch von inneren Konflikten Und allein dieses Verständnis hat ja schon mein Handlungsreport war Also wie ich darauf reagiere so dermaßen erweitert.
00:05:28: das ist schon einfach sehr hilfreich war.
00:05:32: Nicht immer in der konkreten Situation, aber so mein Verständnis von den Kindern, die Beziehung zu den Kindern wurde einfach viel tiefer und dadurch hat sich schon viel verändert.
00:05:45: Genau!
00:05:45: Und ich habe dann noch soziale Arbeit studiert um auch diesen Bereich besser in meine schulische Arbeit integrieren zu können ein Konglomerat an Weiterbildung und Kompetenzen, die ich mir über die Zeit einfach angearbeitet habe in Verbindung mit der Praxis in der Schule.
00:06:09: Dass ich an meiner jetzigen Arbeitsstelle die tolle Gelegenheit bekommen habe, in einem Mentoring-Projekt mitzuarbeiten.
00:06:18: Jetzt kommen wir nämlich eigentlich dann auch zur Beantwortung deiner Frage, dass sich an Lehrkräfte mit sehr herausfordernden Klassen richtet.
00:06:27: Also ich arbeite in einem Beratungs- und Förderzentrum, und wir adressieren mit unseren Förderstunden eigentlich hauptsächlich Schülerinnen.
00:06:36: Aber es hat sich rausgestellt dass gerade im Bereich sozialemotionale Entwicklung – und das können wahrscheinlich auch viele Hörerinnen und Hörern bestätigen – der Bedarf an Unterstützung und Beratung und Fördering einfach enorm gewachsen ist in letzter Zeit und viele Lehrkräfte Hier bei uns sind, ja ich sage überfordert mit dem was sie tagtäglich erleben und auch unter den Bedingungen.
00:07:04: Unter denen wir einfach auf diese Kinder treffen so dass wir einfach festgestellt haben Wir können nicht mehr die einzelnen Kinder adressieren.
00:07:13: dafür sind es viel zu viele und wir sind viel zu wenige.
00:07:16: Wir müssen eigentlich die Lehrkräfte in der Regelschule professionalisieren Mit dem was Sie tagtägig an Herausforderung auf was sie treffen, damit besser umzugehen.
00:07:29: Wobei wir die Lehrkräfte als Profis betrachten.
00:07:32: Sie sind ja auch gut ausgebildet haben viel Erfahrung und wir sehen uns eher so als Ergänzung.
00:07:37: Wir stellen uns immer vor, die Lehrkäfte haben so ihren Werkzeugkoffer schon dabei über die Jahre gefüllt und wir gucken einfach, was da auch drin ist.
00:07:46: also wir kommen gar nicht mit etwas ganz Neuem und vielleicht tun wir ein bisschen was raus?
00:07:50: Vielleicht was neues rein?
00:07:51: Vielleicht schärfen wir aber das drin ist, einfach auch ein bisschen nach.
00:07:57: Genau und das mache ich in der Praxis was hochgradig spannend ist.
00:08:04: also wir machen es jetzt inzwischen schon ein paar Jahre.
00:08:07: Ich bin glaube ich aktuell in meiner vierzehnten Klasse Und dementsprechend ja konnte ich verschiedene Schulen kennenlernen, verschiedene Klassen, verschiedene Lehrkräfte.
00:08:19: Alle haben einen Schatz an Methoden, Ideen, Interventionen.
00:08:25: Was ich überall auch sammeln durfte und jeder Durchgang ist auch anders weil wir eben Menschen sind Lehrkräfteschülerinnen.
00:08:34: Dementsprechend ist zwar das Symptom sage ich mal oder dass was man sehen kann und spürt die Unterrichtsstörung über eine Herausforderung aber die Lösung, die wir dafür finden ist dann jedes Mal eine ganz andere.
00:08:51: Genau und wie kam jetzt mein Coaching-Business da on top?
00:08:55: Also ich habe gemerkt dass tatsächlich leider muss ich dazu sagen nicht für jede Lehrkraft dann Schule auch ein sicherer Hafen ist.
00:09:06: also wenn wir jetzt in der Praxis im echten Leben in die Schulen kommen dann sehen das Die Lehrkräfte, dann die KollegInnen, die Schulleitung und die Eltern.
00:09:17: Und häufig haben die Lehrkräften Angst, dass ihnen das negativ ausgelegt wird.
00:09:22: Schau mal!
00:09:23: Die kommt mit der Klasse nicht zurecht und muss sich Hilfe holen.
00:09:27: Sie kriegt es nicht hin.
00:09:28: Deshalb wurde ich angesprochen ob wir das auch außerhalb von Schule machen können erstmal hier im... kleineren Kreis aus meiner Umgebung.
00:09:38: und da habe ich gemerkt, ja vielleicht brauchen genau das einfach noch viel mehr Lehrkräfte mit herausfordernden Klassen.
00:09:45: Und ich hab dann zwischen so viele Erfahrungen gesammelt durch meine Ausbildung aber auch durch meine eigene Arbeit an einer Brennpunktschule und durch meine Mentoring-Klassen in der Praxis dass ich das gerne weitergeben würde.
00:09:59: Genau, da habe ich eine Coaching-Ausbildung gemacht.
00:10:02: Hast du eben schon gesagt bei der gleichen Ausbildung wo du auch warst und ja so bin ich jetzt quasi im heute angekommen.
00:10:12: Ja super also ich hab gerade gedacht was für ein Luxus Das ist da in eurem Bereich, das ist aber glaube ich nur in Kassel begrenzt.
00:10:20: Dass es da also eine Möglichkeit gibt dass jemand in die Klasse kommt und so viel Ressource bereit stellt um sich anzuschauen wie arbeite ich mit den Schülerinnen und Frauen?
00:10:28: kann ich speziell gefördert werden?
00:10:31: Das ist sicherlich etwas wo viele gerade sagen oh wie toll!
00:10:33: Das hätten wir auch sehr gerne bei uns.
00:10:36: Ich kann aber gleichzeitig auch sehr gut verstehen, dass man da Ängste hat in dem Rahmen und das ist sicherlich ganz klar.
00:10:42: Dass viele da Befürchtungen haben, dass sie bewertet werden von außen als schwach oder unprofessionell oder wie auch immer und sich angreifbar machen vielleicht auch durch diese eigentliche Unterstützung.
00:10:55: Wie schade, dass wir da an dem Punkt noch sind!
00:10:57: Und jetzt sagst du, dass du also aus den Bedürfnis heraus oder dem Bedarf heraus ein anderes Konzept anbietet, nämlich nicht in die Schulen zu gehen sondern außerhalb trotzdem Lehrkräften zu helfen.
00:11:10: Jetzt frage ich mich gerade wie machst du das genau?
00:11:12: Also sonst kannst du ja die Möglichkeit in die Schule zu gehen und du kannst beim Unterricht hospitieren, kannst genau sehen wir sind da die Interaktionen
00:11:20: usw.,
00:11:21: Wie machst du es jetzt wenn du eben mit Lehrkräften außerhalb der Schule arbeitest?
00:11:27: Genau, ich will kurz bestätigen was du gerade gesagt hast.
00:11:30: Also von vielen noch Berichten die ich dann tatsächlich treffe ist so ein Referendariats-Trauma.
00:11:37: Ich glaube es haben viele von uns erlebt und deswegen spreche ich auch wirklich allen meine Hochachtung aus, die da jemanden in ihren Unterricht lassen erstens wegen der Erfahrung des Referendariums und zweitens auch das Unterricht einfach etwas total Persönliches also dass wir gestalten sind als Menschen mit unserer Persönlichkeit und zeigen uns da auch, gerade in Situationen wo es dann herausfordernd wird.
00:12:02: Ja, zeigen wir uns mit allem wie wir sind, mit unseren guten und schlechten Seiten.
00:12:06: Und wenn dann jemand zuguckt, wenn mir so eine Klasse entkleidet, ist das ein unangenehmes Gefühl und deswegen meine Hochachtung.
00:12:14: aber im Nachgang, dass noch mal mit jemandem zu besprechen und da eine wertschätzende Rückmeldung zu bekommen Total wertvoll und deswegen würde ich auch alle, die das jetzt hören vielleicht ermutigen mal gegenseitig beieinander zu hospitieren.
00:12:29: Und sich da mehr zu trauen.
00:12:32: Das auch zu nutzen ist so ein tolles Medium.
00:12:35: also Ich lerne ganz viel und ich sehe natürlich auch vielmehr gar nicht nur bei der Lehrkraft.
00:12:40: Ich gucke ja nicht nur auf die Lehrkraft sondern auch Bei den Schülerinnen.
00:12:44: also während Die Lehrkraft beschäftigt es mit ihrem Arbeitsauftrag kann ich ja sehen welche Gruppendynamiken da entstehen und die Lehrkraft sieht dann vielleicht die Störung, aber ich konnte sehen wo es angefangen hat.
00:12:56: Also gerade wenn man vielleicht so einen schwierigen Haufen hat, da auch mal zu zweit zu gucken oder jemanden zu bitten, schau doch mal wann geht das denn eigentlich wie los?
00:13:05: Und da ist man nämlich auch manchmal überrascht wer da der Strippenzieher
00:13:08: ist.
00:13:09: Absolut!
00:13:10: Weil die das oft sehr gut machen dass es gar nicht auffällt.
00:13:13: und wie oft kennen wir das als Lehrkräfte dass wir Situation haben.
00:13:16: Wir stehen gerade mit dem Rücken zur Klasse, irgendwas hat angefangen und drehen uns ums Sprechen jemanden an und der sagt ich war das gar nicht!
00:13:22: Das war der andere.
00:13:23: und man denkt sich ja als Lehrkraft oft nur auch jetzt wieder diese Geschichte ne?
00:13:27: Ich wollte doch eigentlich gerade mein Unterricht machen und jetzt kommt das damit rein.
00:13:31: Ich denke auch was ganz wichtig ist in dem Zusammenhang ist, dass wir immer noch eine Fehlerkultur in der Schule haben die durchaus verbesserungswürdig ist.
00:13:38: Dass wir also immer noch Angst haben Fehler zu machen Diese Fokussierung darauf, oh Gott ist es schlimm ein Fehler zu machen und das geht uns ja als Lehrkräften genauso wie den Schülerinnen.
00:13:50: Absolut.
00:13:50: Das wär schön, wenn wir das verändern könnten.
00:13:52: Dass wir auch Kollegen einladen und sagen, kannst du mal heute kommen?
00:13:58: Man kann ja gemeinsam festlegen mit welchem Beobachtungsschwerpunkt jemand kommt so dass man nicht das Gefühl hat mein Unterricht wird irgendwie analysiert und bewertet sondern kannst du bitte wie du sagst nur komm weil ich möchte gerne wissen in dieser Gruppe wer ist da eigentlich in welcher Position Genau.
00:14:20: Oder auch andere Themen, Schwerpunkte einfach gemeinsam festzulegen und... Ich denke, es ist enorm wichtig.
00:14:27: Das ist ja das was dann auch in deiner Arbeit eine große Rolle spielt dass dir die Menschen so vertrauen Dass sie sagen bei dir trauen Sie sich dir etwas zu zeigen Was ihr ja auch sehr angreifbar macht oder verletzlich zeigt und das ist natürlich etwas was für uns Auch im kollegium wünschen dass dann die kollegen untereinander auch dass man nicht Angst haben muss wenn ich Die tür auflasse kriegt jemand mit was bei mir in der klasse los ist sondern eben zu sagen wir sind alle Auf einer wertschätzenden augenhöhe miteinander und wir machen alle unsere Wir haben alle unsere Herausforderungen im Schulalltag und helfen uns gegenseitig.
00:14:59: Denn es ist ja auch so, dass die Lehrkräfte untereinander unterschiedliche Kompetenzen haben, die sich gegenseitung bereichern.
00:15:05: Genau!
00:15:10: Rahmen gelingt.
00:15:11: Meistens denken wir da immer an Schülerinnen, dass wir da eine gute Lehrer-Schülerbeziehung herstellen sollen und das schulisches Wohl befinden ist ja so ein bisschen das Zauberwort über.
00:15:21: gleichzeitig gilt es genauso natürlich für die Lehrkräfte mit denen ich arbeite.
00:15:25: also wenn sie sich nicht in der sicheren Bindung mit mir fühlen und Angst haben vor Blussstellung oder Ich laufe danach zur Schulleitung oder irgendwie ähnliches dann funktioniert gar nichts Welche ich auch mit den Lehrkräften nichts, diese sichere Bindung ist auch in meinem Fall total wichtig.
00:15:46: Und um nochmal zu deiner Frage von eben zurückzukommen, das mache ich online.
00:15:53: Das fehlt natürlich, dass ich die Klasse sehe und ich bin dann darauf angewiesen was die Lehrkräfte mir berichten.
00:16:02: Da fehlen vielleicht kleine Details aber das sind ja auch Beobachtungsaufträge die ich dann mitgebe, also wenn ich dann sage achte doch mal genauer drauf.
00:16:11: Das muss ja nicht das ganze Schuljahr machen sondern bis wir uns nächste Woche wiedersehen.
00:16:16: Achte mal darauf wie die Störungen entstehen oder so und dann gebe ich diese kleinen Beobachtungsaufträge und meistens können die Lehrkräfte auch sehr gut beschreiben wo ihre Probleme liegen und von daher können mir auch online sehr sehr gut miteinander arbeiten.
00:16:35: Das setzt natürlich auch voraus, dass man auch eine gewisse Selbstreflexion hat und da auch ehrlich mit sich und dem Gegenüber ist was so diese Anteile vielleicht angeht die man selbst mit hineinbringt also die man auch selbst mit denen man selbst auch bestimmte Situationen hervorruft.
00:16:54: Dann ist es ja auch ganz spannend zu sehen, welche Unterrichtsstörungen werden von Schülerinnen hervorgerufen und welche durch die Lehrkräfte selbst.
00:17:00: Da sind ja viele Lehrkräfe häufig total überrascht, dass sie selbst eigentlich das hervorgerufen haben mit dem Verhalten, was sie gar nicht möchten.
00:17:08: Ja, total spannend!
00:17:09: Also es gibt Lehrkräften, die dann mit dir online arbeiten und die du dann auch begleitest?
00:17:14: Über welchen Zeitraum sprechen wir da?
00:17:18: Einmal noch kurz zurück zu den Lehrkräften also... Mein Eindruck sowohl live als auch online ist, dass sich schon Lehrkräfte bei mir melden oder bei uns melden, die einen bestimmten Veränderungswunsch mitbringen.
00:17:36: Die haben schon auch das Bedürfnis und die bringen auch schon so eine große Reflexionsfähigkeit, weil auch zu erkennen ich brauche Hilfe.
00:17:43: All das sind ja auch schon die ersten Schritte in Reps-Reflektionen Und es gibt auch Lehrkräfte, die nie bei einem Coach oder einer Beratung landen werden.
00:17:53: Aber die, die das tun und wissen Ich muss hier auf mich gucken und das ist nicht immer nur die Klasse sondern ich brauch eigentlich Unterstützung und Hilfe Bringe meine Erfahrung nach immer schon ein großes Potenzial an Reflektionsfähigkeit mit.
00:18:09: Das ist meine Erfahrung und genau in dem Kurs werden sie begleitet über sechs Monate, und wir beginnen nämlich auch mit intensiver Reflexion nicht nur über sich selbst sondern das erste Modul befasst sich beispielsweise ganz intensiv auch mit der Gruppe.
00:18:28: Und jetzt habe ich extra Gruppe gesagt, weil das wird häufig vergessen.
00:18:31: Dass die Klasse ja auch eine Gruppe darstellt und da gibt es auch ganz viel Forschung zu Gruppendynamik verschiedene Rollen in der Gruppe.
00:18:39: was wird da vergeben?
00:18:40: Ja wie stark ist das?
00:18:41: kann ich das auflösen aber auch diese Phasen der Gruppenentwicklung.
00:18:45: viele kennen glaube ich dieses
00:18:47: Norming, Storming und Performing usw.
00:18:51: Und jede dieser Phasem bringt einfach auch andere Anforderungen an die Lehrkraft mit sich.
00:18:57: Also wenn ich noch in der Storming-Phase bin und schon einen ganz offenen Unterricht praktiziere, dann mache ich es mir einfach unnötig schwer weil die Kinder noch mit so viel anderem beschäftigt sind, noch so wenig Strukturen mitbringen und von außen haben dass sie einfach noch sehr viel mehr Führung brauchen.
00:19:16: Und dann je weiter ich in diesem Prozess voranschreite.
00:19:19: deswegen finde ich zum Beispiel auch diese Flexklassen Schwierig.
00:19:23: Ich weiß nicht, ob es die bei euch in Schweden auch gibt?
00:19:25: Bei uns gibt's das teilweise jahrlangsübergreifend entweder eins-zwei oder eins-, zwei-, drei-, vier.
00:19:31: und der Gedanke, der dahinter steckt, der leuchtet mir ein und den finde ich auch richtig gut dass zum Beispiel wenn man Jahrgangsmischung Eins und Zwei hat dann gibts irgendwie Kinder, die verbringen da nur einen Jahr und andere drei und das finde ich alles eine richtig tolle Idee.
00:19:47: aber man muss dazu sagen Es wird jährlich diese Gruppe durchmischt jedes Jahr neu.
00:19:53: Und da finde ich gerade sowas so Stabilität auch für unsere Schülerinnen, die uns herausfordern ist einfach sowas wie eine Stabilität, wie sichere Beziehung und Bindung und Routinen total wichtig und deswegen ja einfach eine andere Perspektive auf dieses Flexsystem.
00:20:13: Aber gleichzeitig ist es ja auch so, dass wir in unserer Schulrealität und unserem Schulalltag eigentlich immer wieder Situationen haben, in denen die Gruppen sich ja auch verändern.
00:20:22: Also was viele unterschätzen... Zesty die Gruppe, die sie jetzt schön geführt haben in ein tolles Team mit dem man gut arbeiten kann wird ja eine komplett neue Gruppe.
00:20:34: sobald einen Schüler oder eine Schülerin die Klasse verlässt weil sie zum Beispiel umzieht.
00:20:39: Oder ein neuer Schüler mit dazu kommt und schon habe ich wieder eine neue Gruppel war jemand der seine Rolle noch nicht gefunden hat das heißt dann kann dieses Dorming Phase ja wieder beginnen.
00:20:50: Also meine Lehrer-Erfahrung ist im Prinzip, dass man das häufiger mal hat.
00:20:53: Dass auch Schüler gehen oder Schüler kommen und dass man dann auch wieder von vorne anfangen muss um erstmal wieder ein bisschen Ruhe reinzubekommen und Klarheit in welcher Rolle es ist und dass sich alle sicher fühlen.
00:21:04: Das muss man natürlich bedenken.
00:21:06: also bei den Vorteilen die auch solche Flexsysteme bieten wenn man gleichzeitig aber natürlich dann die Kompetenz verfügt Und weiß um diese Gruppenprozesse kann man ja da auch ganz gut mit arbeiten denke ich
00:21:19: Genau, unbedingt.
00:21:20: Und die Vorteile habe ich auch eben genannt.
00:21:22: Die sehe ich auf jeden Fall aber es ist halt so ein institutionalisierter
00:21:27: Bruch
00:21:28: und wenn dann acht Schülerinnen dazu kommen erlebe ich es häufig noch mal als anders als einen.
00:21:35: Aber wie gesagt das sind einfach zwei Perspektiven.
00:21:39: Keins ist und wird ja auch gemacht und man muss sagen die Schulen sind auch erfolgreich, die das hier bei uns jetzt umsetzen.
00:21:45: Von daher das.
00:21:46: Aber nichtsdestotrotz, also einfach seine Gruppe ist eine Klasse gut zu kennen.
00:21:52: Wer hat welche Rolle?
00:21:54: Warum?
00:21:55: Auch ist diese Rolle notwendig, ja?
00:21:57: Also gerade so ein Klassenklauen löst hier auch oft Spannung oder Anspannungen von der ganzen Gruppe auf.
00:22:06: und warum bestehen die überhaupt.
00:22:08: Was ist auch mein Anteil dazu?
00:22:09: Und so einen.
00:22:12: weitverbreiteter Irrklaube ist dann auch wenn man den Klassenklauen entfernt, Querversetzung ist dann ja so beliebtes Mittel.
00:22:19: Die Gruppe ihn aber braucht!
00:22:21: Dann kann man sich ganz sicher sein dass er ein neuer hervor wächst, diese Rolle einnimmt.
00:22:27: Also das ist einfach total spannend und je mehr ich also über meine Klasse als Gruppe weiß umso einfacher fällt mir dann eben auch die gute Führung.
00:22:37: Und ja auch die Frage nach der eigenen Rolle, oder der Lehrer hat eine Rolle in dieser Gruppe, ist ja Teil der Gruppe
00:22:47: Und ich habe sowohl eine Beziehung zur Gruppe, ich hab' ne Beziehungen zu jedem einzelnen Schüler und Schülerin.
00:22:53: Und was man auch nicht vergessen darf die Schülerinnen untereinander ja auch also die Peer Group.
00:22:59: und gerade ab einem gewissen Alter mit älteren SchülerInnen ist die Peer Group teilweise wichtiger als auch die Anerkennung der Lehrkraft.
00:23:08: Manchmal ist Lob dann sogar peinlich, also das muss man wissen.
00:23:12: was sind die Normen?
00:23:13: in meiner Klasse?
00:23:14: ja?
00:23:14: Also wenn Normen können sein sportliche Leistungen, schulische Leistung, dann hat man Glück.
00:23:20: Wenn derjenige angesehen ist, der die besten Noten hat es kann aber auch das opportune Verhalten gegen die Lehrkraft werden.
00:23:28: Der ist der Coolste, der ist dem Lehrer oder der Lehrerin am schwersten macht.
00:23:32: und all das zu wissen.
00:23:34: Und was ich auch eine ganz wichtige Erkenntnis für mich fand, jede Meldung jeder Beitrag in der Klasse geschieht vor Publikum.
00:23:42: also das muss man sich einfach die ganze Zeit bewusst machen.
00:23:46: und gerade wenn man mal auch miterlebt hat was Ausgrenzung für Kinder bedeutet dann kann man auch vieles verstehen von totaler Zurückhaltung Und auch bis zu aggressiven Mobbing.
00:23:59: Das hab ich noch mal gelesen, weil es um Mobbing in der Klasse ging.
00:24:04: Es gibt einfach eine gewisse Sicherheit, solange jemand anders das Opfer ist.
00:24:08: und wenn ich diesen Prozess aufrechterhalt, indem ich mitmache, auch wenn ich vielleicht gar nicht der erste Mobber bin ... Solange kann mir eigentlich sicher sein, dass ich's nicht
00:24:18: bin.".
00:24:19: Ist ja auch ne Superstrategie für jemanden, der mal Opfer war?
00:24:22: Der dann gesagt hat beies Nächstes passiert mir das nicht nochmal!
00:24:25: Genau, da sehe ich nämlich zu.
00:24:27: und das zu verstehen.
00:24:28: Und zu durchbrechen also was auch für Ängste und was so eine Peergroup für eine Auswirkung haben kann auf dieses ganze Verhalten ist es einfach total wichtig.
00:24:37: Also es geht gar nicht nur darum sich selbst zu reflektieren sondern auch bei uns dann sehr intensiv auch um die Klasse wozu man als Lehrkraft natürlich gehört.
00:24:47: Das ist ja gar keine Frage.
00:24:49: aber auch die Kinder untereinander bringen eine Struktur bringen Dynamiken mit Ja, diesgut ist zu kennen.
00:24:57: Und die ja dich auch dazu gebracht haben glaube ich alles unter der Überschrift subjektiv sinnvollzustellen Denn das ist ja auch so ein Kern dessen was du gelernt hast und was wir Was vielleicht unsere Hörerinnen auch manchmal unter dem guten Grund kennen wobei der ja Wahrscheinlich nicht so gut formuliert ist wie subjektiv sinnvoll, denn bei GUT kann man sich ja immer drüber streiten.
00:25:20: Für wen ist das GUT?
00:25:21: Oder ist das ethisch oder moralisch GUT was derjenige macht?
00:25:24: Das ist mir zumindest in den Fortbildungen so gegangen.
00:25:26: Subjektiv Sinnvoll formuliert es ja noch mal ein bisschen anders und kann besser genommen werden von Menschen in der Formulierung.
00:25:34: Das alles, was wir tun für uns ... das tun wir aus einem wichtigen Grund für uns, der für uns in irgendeiner
00:25:42: Art
00:25:42: sinnvoll ist.
00:25:43: Und bei jedem Menschen so?
00:25:45: Ist ja nicht nur in der Schule so!
00:25:47: Aber du hilfst im Prinzip dabei auch das Lehrkräfte verstehen.
00:25:51: Was ist denn da jetzt an dem Verhalten des Schülers oder der Schülerinnen-Subjektiv sinnvoll, wo man denkt, dass vielleicht zusammen sich das richtig?
00:25:58: Genau unbedingt.
00:25:59: Also subjektiv sinnvoll ist mir auch ganz wichtig, das ist mir in der Ausbildung begegnet und einfach total hängen geblieben.
00:26:06: Denn gerade dieses subjektive sinnvolle Verhalten für das einzelne Kind kann für mich als Lehrkraft gerade total destruktiv aussehen Seine Freundschaften zu zerschlagen Dafür zu sorgen nicht mit aufklassender Fahrt zu können immer wieder den Unterricht zu sprengen.
00:26:20: aber wenn sich da bestimmte Dynamiken wiederholen der Schüler oder die Schülerin eben bekannt und wohl fühlen, dann ist das gar kein Wunder.
00:26:30: Und genau also dabei helfe ich den Lehrkräften das zu erkennen.
00:26:34: Also wir sprechen sehr intensiv und deswegen habe ich auch einen begleiteten Kurs weil ich glaube dass da der Austausch total wichtig ist Das sage ich Ihnen auch mal, es geht dabei nicht darum jetzt irgendwelche Diagnosen zu stellen oder Wahrheiten herauszufinden.
00:26:51: Also dieses Kind hat eine Bindungsstörung und deshalb oder irgendwie so sondern was wir gemeinsam machen, wir entwickeln Arbeitshykothesen Und bedienen uns da auch der Übertragung, Gegenübertragungen.
00:27:03: Dass die Lehrkraft erst mal ganz in Ruhe schildert was sie beobachtet vor allen Dingen auch wie es ihr geht.
00:27:08: also was wird bei ihr ausgelöst?
00:27:10: und dann entwickeln wir eine Arbeitshypothese.
00:27:12: Die kann dann sein dass das Kind Schwierigkeiten hat mit Bindung Mit positiven Beziehungen zur Lehrkraft und deshalb ist immer wieder Das kann alles mögliche sein.
00:27:22: und und mit dieser Arbeitshypotese arbeiten wir dann erstmal und dann gucken wir ob sich eine Veränderung einstellt oder eben nicht, ob wir noch mal modifizieren.
00:27:30: Ob wir noch mehr Informationen brauchen?
00:27:33: Ob das einfach auch eine Frage der Haltung ist und der Ansprache oder ob sich tatsächlich im konkreten Unterrichtsgeschehen oder im Kontakt mit dem Kind was verändern darf.
00:27:42: also das ist dann ganz individuell.
00:27:46: Nur haben ja viele Lehrkräfte Hast du ja vorhin auch gesagt, fühlen sich überfordert.
00:27:51: Fühlen sich belastet im System.
00:27:53: Da ist ja so ein bisschen dieser Gedanke oft so was soll ich noch alles machen?
00:27:57: Ich hab schon das nicht, was ich tue.
00:27:59: Nun... Erzählst du, was du so machst und das hört sich ja auch erst mal nach Arbeit an.
00:28:05: Und vielleicht gibt es Lehrkräfte die sagen Boah wie soll ich das dann machen?
00:28:08: Ich bin jetzt schon irgendwie am Limit.
00:28:09: Jetzt soll ich noch verstehen warum jedes einzelne Kind dieses Verhalten zeigt.
00:28:13: Wie sieht das in der Praxis aus?
00:28:15: wir erleben deine Kundinnen und Kunden sozusagen die Lehrkräften mit denen Du arbeitest.
00:28:20: Wir erleben die das erleben sie als zusätzliche Arbeit erleben dies als Unterstützung und wie hilfst Du ihnen auch dabei dass sie das händeln können von der Arbeitsintensität.
00:28:33: Also erst mal ja, es ist für eine gewisse Zeit eine zusätzliche Arbeit.
00:28:39: Die haben ja ihre Arbeit in der Schule – das hört nicht auf!
00:28:43: Das lässt sich gar nicht verhehlen.
00:28:45: Also auch diese Reflexion im Kurs und diese Calls, diese Gespräche ist ein Zeitinvest.
00:28:50: Das ist gar keine Frage!
00:28:52: Und meine Erfahrung und die meiner Lehrkräfte mit denen ich arbeite, ist dann aber dass man hinten raus die Entlastung hat.
00:29:00: Und da auf diese Wette oder so müssen sie sich irgendwie einlassen, das ich jetzt investiere – wenn man nichts verändert, dann ändert sich auch nichts Und immer mehr vom Gleichen führt auch selten zum Ziel.
00:29:16: Einfach noch mal so einen neuen Gedankenanstoß zu bekommen und das ist eigentlich das Learning, was wir mitnehmen.
00:29:22: Das ist einfach jetzt den Invest braucht und dass man dann aber die Entlastung im Anschluss spürt.
00:29:31: Du hast ja eben gefragt, ob du für jedes Kind solche Gedanken Es muss ja nicht für jedes Kind.
00:29:37: Also es gibt auch Kinder, die kommen möglicherweise mit einer Übertragung der guten Mutter in die Schule und das läuft alles ganz hervorragend.
00:29:44: also es ist gar nicht jedes Kind was jetzt diesen intensiven Blick braucht.
00:29:49: Das sind zwei drei vielleicht fünf manchmal auch als Gruppe.
00:29:54: Manchmal ist es nur eine mit denen man sich dann tatsächlich so intensiv einmal beschäftigt.
00:30:00: aber es ist nicht die ganze Klasse Kinder mit denen das gut läuft, da muss ich diese tiefe Analyse jetzt natürlich nicht machen.
00:30:09: Genau und jetzt können wir vielleicht ganz kurz mal auch da reingehen?
00:30:13: Du hast ja gerade gesagt die kommen mit der Übertragung der guten Mutter!
00:30:16: Das müssen wir vielleicht noch ein bisschen für die Hörerinnen erklären.
00:30:19: Das heißt also dass das Kind hat zu Hause eine Mutter, mit der es wunderbar klappt und geht in die Schule überträgt
00:30:25: dieses
00:30:26: Bild sozusagen auf die Lehrkraft, zum Beispiel auf mich als Lehrerin und denkt sich super funktioniert alles hervorragend.
00:30:32: Ich bin vielleicht im Idealfall auch noch die passende Gegenspielerin und das funktioniert einfach frei.
00:30:38: Was passiert aber wenn eben?
00:30:40: also was kann noch?
00:30:41: Sei nicht die gute Mutter, sondern womit kommen Schülerinnen noch in die Schule und was übertragen sie auf die Lehrkraft.
00:30:47: Kannst du da vielleicht mal so ein oder zwei Rollen nennen?
00:30:50: Oder Rollenbeschreibungen?
00:30:52: Was die Schüler praktisch ja auch erwarten wenn Sie dann in die Schule kommen dass sich die Lehr Kraft so verhält.
00:30:57: also gerade hatten wir im Online-Coaching einen Fall Da hat die Lehrkräftein Mädchen mitgebracht aus der Grundschule die immer sehr besser wisserisch war, die häufig den Unterricht gestört hat um andere zu korrigieren.
00:31:15: Die teilweise dann Lehrkräfte-Aufgaben auch übernehmen wollte und ja einfach durch ihre Altklugsein ein bisschen unsympathisch und sehr viel an den anderen Schülern rumgekrittelt hatte.
00:31:32: Das hat die Lehrkraft sehr gestört und trotz mehrerer Ermahnungen hat das Kind das einfach nicht sein lassen.
00:31:39: Und unsere Arbeitshypothese war dann dazu, dass dieses Kind und es hat sich auch ausgestellt nachher, dass es eine Mutter hat – in dem Fall ist es die Mutter, das wollte ich eben noch sagen also der guten Mutter kann einfach die Übertragung einer guten vertrauensvollen Bezugsperson sein mit der ich in einer guten Beziehung bin mit der mir nichts passiert.
00:32:03: Bei diesem Mädchen war es aber anders, ihre Mutter... Ich greifte ihn jetzt ein bisschen voraus weil sie sich bestätigt hat ist psychisch krank und konnte eben zu Hause ihre Aufgaben nicht so übernehmen wie wir das vielleicht von Elternteilen auch erwarten.
00:32:20: Und sie war schon sehr früh auf sich selbst gestellt und musste sehr viel Verantwortung auch Zuhause tragen.
00:32:27: und man spricht in dem Fall auch von Parentifizierung.
00:32:30: Also da spricht das Wort parent, parent ja ist schon drin.
00:32:34: Das heißt sie musste eigentlich die Elternrolle zu Hause auch übernehmen teilweise sogar Verantwortung für die Mutter.
00:32:40: Das ist auch häufig bei Kinder von suchtkranken Eltern so dass die sowohl für sich und teilweise auch für das was Zuhause passiert oder auch für kleinere Geschwister sehr früh Verantwortung übernehmen müssen.
00:32:52: Und wenn diese Kinder dann in die Schule kommen Dann haben Sie erst mal das Gefühl Also wenn ich das hier nicht erledige oder wenn ich es hier nicht regle, dann macht das keiner.
00:33:01: Das ist ja ihr Learning und damit kommen Sie erst mal.
00:33:05: Und sie haben Erwachsene nicht als Personen erlebt die Situationen wie beispielsweise Unterrichtsgespräche erfolgreich managen und da schreiten sie ein und übernehmen eine Rolle Die ihnen gar nicht zusteht und die diese auch völlig überfordert und die einfach überhaupt gar nichts zu ihrer eigentlichen Rolle passt.
00:33:26: Und so kommt dann zum Beispiel so ein Verhalten zustande, dass dieses Kind da immer wieder versucht hat an Lehrerinnen statt für Ordnung zu sorgen.
00:33:34: Für Ruhe zu sorgen und auf eine Art... Sie ist nun mal keine ausgebildete Lehrerin die dann eher unangenehm für alle war.
00:33:42: und genau dieses Kind braucht natürlich Entlastung und das haben wir auch besprochen, dass da eine ganz klarer Führungsstil von der Lehrkraft gefordert wird.
00:33:53: Ja, es muss ganz klar sein für alle Kinder wer hier die Verantwortung trägt im positiven Sinne.
00:34:00: und auch dem Mädchen darf man dann einfach die Botschaft geben ich regel das oder Ich habe das hier im Griff du darfst Kind sein Das ist eigentlich das was dieses Kind dann im Unterricht lernen darf.
00:34:15: Und wie ist es dann weitergegangen?
00:34:18: Also hat dann die Lehrkraft, mit der du das bearbeitet hast, angefangen diese Sätze zu verwenden im Unterricht.
00:34:25: Also immer wieder zu sagen danke ich übernehme hier... also Ich bin die Führungsperson und habe das alles im Blick.
00:34:32: Wie hat denn das Kind darauf reagiert?
00:34:34: bis zu da?
00:34:34: seid ihr an dem Punkt schon?
00:34:36: Ja, also es hat sich tatsächlich schon relativ... Die ändern sich ja auch nicht von Tag auf Nacht, aber es wird schon deutlich besser.
00:34:45: Und das ist zum einen durch die Interaktion mit dem Kind geschehen.
00:34:48: Zum anderen haben wir noch mal die Abläufe in der Klasse... drastisch reduziert, weil da sie es wie ich's bei vielen Lehrkräften wenn man mal auf Iduki guckt und Insta.
00:35:00: Man kann so viele tolle Sachen machen die auch alle für sich genommen wirklich total schön sind Lobglas und ich weiß nicht also das ich finde alle diese Dinge wirklich total toll Aber du musst sie halt auch umsetzen.
00:35:13: Du musst dran denken, es muss dafür Zeit sein und wenn du dann fünfundreißig von diesen wunderschönen Sachen machst also ums kurz zu machen wir haben einfach nochmal total reduziert.
00:35:21: was sind Regeln, Rituale die dir wirklich total wichtig sind?
00:35:25: wie sollen die aussehen?
00:35:26: Und durch da eine klare Einhaltung gibt man diesem Kind ja auch wieder Sicherheit.
00:35:30: nicht nur dem Kind das ist für alle gut aber auch gerade für dieses Kind Musste halt natürlich verbal gesagt bekommen.
00:35:38: Du darfst Kind sein, ich regel das aber es muss das Ganze ja auch spüren.
00:35:42: wenn's dann trotzdem die ganze Zeit durcheinander geht in der Klasse Dann ist die Botschaft nicht
00:35:49: Konkurrent.
00:35:53: Ja genau nicht konkurrent.
00:35:56: Wie wie schafft man es denn deiner Meinung nach?
00:36:00: Also wie vermittelt du das dass man also Regeln, Rituale und so weiter in der Klasse ja für die ganze Gruppe im Prinzip festlegt.
00:36:09: Bestimmte Strukturen usw.
00:36:10: Und gleichzeitig, ich glaube es steht ja sogar inklusiv auch in der Beschreibung des Konzepts das ihr ein Kassel habt.
00:36:17: also wie schafft ihr das dann auf individuelle Bedürfnisse einzugehen wenn gewisse SchülerInnen zum Beispiel gewisse Dinge noch nicht schaffen oder nur mit Hilfsmitteln schaffen usw.. Begleitest du da auch?
00:36:34: Also meiner Meinung nach schließt sich das nicht unbedingt aus.
00:36:38: Wenn wir uns auf klare Regeln und Rituale einigen, dann sollten das wie ich es eben gesagt habe wenige sein.
00:36:44: Und bevor ich einen Regel- und einen Rituel einführe was mir mächtig ist muss ich natürlich erstens wissen Was erwarte ich konkret?
00:36:53: Dann muss ich wissen können dass die Kinder und wenn nicht muss ich es mit ihnen üben Dann werde ich ja auch sehen, also liege ich daneben.
00:37:03: Kann ich das so umsetzen?
00:37:05: Braucht ein Kind dabei Hilfsmittel?
00:37:08: Ich glaube es wird dann schwierig wenn ich einfach so ein bisschen unreflektiert die Dinge voraussetze.
00:37:13: zum Beispiel Klassenwechsel zu Musikraum stellt euch mal in zwei Jahre einen auf.
00:37:17: Das ist ja so ein typisches So.
00:37:19: Also wenn ich das nicht mit den über, gerade in den jüngeren Klassen dann wird es einfach nicht klappen obwohl wir denken dass ist doch nicht so schwer.
00:37:25: also wer mit wem?
00:37:27: wo die Abstände all diese Dinge.
00:37:28: das ist zum Beispiel was man üben muss und dann klappt das auch irgendwann.
00:37:34: Und auch individuelle Bedürfnisse.
00:37:37: vielleicht kannst du ein Beispiel nennen was du da.
00:37:40: Also wenn wir jetzt zum Beispiel diese zwei Jahre reingehen, diese Situation nehmen.
00:37:46: Dann gibt es vielleicht jemanden der Autist ist zum Beispiel.
00:37:51: Schwierigkeiten hat Körperkontakt in dem Moment
00:37:54: z.B.,
00:37:56: wie machst du das dann?
00:37:57: Darf er alleine gehen?
00:37:58: also solche Dinge.
00:37:59: Das sind ja immer auch Dinge die Ausnahmen darstellen oder eine individuelle Förderung beinhalten und so weiter.
00:38:06: unbedingt, also auch da wenn ich jetzt wieder auf die Klasse gucke.
00:38:09: Wenn ich jetzt möchte dass jedes Kind in zwei Reihen geht und den anderen anfasst dann mache ich es mir auch unnötig schwer.
00:38:16: Also ein Großteil der Klasse wird das können und gut schaffen.
00:38:20: Und mit den anderen muss sich dann schauen was brauchst du?
00:38:23: Möchtest du alleine brauchst immer den gleichen Partner?
00:38:25: möchtest Du mit mir gehen?
00:38:26: musst?
00:38:27: möchtes du vorne oder hinten hast einen Schulbegleiter?
00:38:30: also häufig Das ist auch immer so eine Frage.
00:38:34: Häufig gibt es keine jetzt die richtige Antwort auf solche Fragen, also dafür sind wir so individuell in den Klassen.
00:38:42: Die Kinder, die Schülerinnen und Lehrkräfte.
00:38:45: Das begegnet mir ganz oft wenn's um Unterrichtsstörungen geht.
00:38:48: was ist denn jetzt die eine gute Konsequenz?
00:38:50: Was soll man dann machen?
00:38:51: aber ich sage das kann man einfach so ertockt häufig gar nicht beantworten, wenn du überhaupt eine Konsequenz brauchst.
00:38:59: Also erstens ist es ja viel wichtiger den Blick auch noch mal vor die Unterrichtsstörung zu legen.
00:39:03: aber auch dann was ist das für ein Kind?
00:39:05: Wie war diese Situation?
00:39:07: Was ist dein Unterrichtsstil?
00:39:10: Genau also häufig gibt's gar nicht so und deswegen ist auch mir der Austausch so wichtig mit den Lehrkräften dass wir wirklich ganz individuell gucken Wie ist deine Klassenzusammensetzung?
00:39:21: Wir sind auch räumliche und Systembedingungen, hast du eine Doppelsteckung oder nicht.
00:39:26: Und dann kann man wie ich finde meistens auch sehr gute individuelle Lösungen für die Kinder und für Herausforderungen die Schule somit sich bringen finden.
00:39:38: Jetzt hast Du gerade so das Thema Konsequenzen angesprochen!
00:39:41: Das ist ja immer ein sehr heikles.
00:39:44: Konsequenzen sind ja auch manchmal so Decknahmen für Strafen.
00:39:51: Da herrscht immer noch sehr viel unterschiedliche Meinungen, sag ich mal, so herrschen in Deutschland habe ich festgestellt.
00:39:59: Darüber und auch in den Gesetzen, tatsächlich in den einzelnen Bundesländern ist es manchmal noch erstaunlich und für mich persönlich erschreckend wieviel da auch noch erlaubt ist an Strafen und ähnlichen Dingen.
00:40:13: Wie ist da deine Haltung zu?
00:40:17: Ich bin ein klein bisschen zwiegespalten.
00:40:18: Also, zum einen ... Das weiß man ja auch aus der Forschung des Strafen nachhaltig überhaupt gar nichts bringen.
00:40:26: Weder anschreiben noch irgendwas abschreiben oder irgendwie das hat keinen Nachhaltigen.
00:40:31: Das bringt vielleicht in der Situation eine kurzzeitige Verbesserung möglicherweise aber das Verhalten wird nicht nachhaltigt positiv verändert so wie ich mir das wünsche.
00:40:42: und Das ist die eine Perspektive, da braucht es natürlich Alternativen.
00:40:47: Und das andere was ich schon auch sehe ist dass Ich finde dass Lehrkräfte häufig auch wirklich allein gelassen werden also in diese Klassen in die ich dann gehe Die Lehrkräften die sich bei uns melden.
00:41:00: Es ist wirklich wirklich herausfordernd und ich habe auch Verständnis für schnelle Lösungen.
00:41:06: Das muss ich ganz einfach sagen, das kann nicht gut heißen.
00:41:09: nur wenn Ich sehe dann dann muss das Geld noch eingesammelt werden Dann ist diese Projektwoche noch dann stehen die Eltern vor der Tür weil sie erst bei einem anderen Buchstaben sind als die Parallelklasse.
00:41:18: und dann sind da so viele Kinder Die diese Iraffekte nicht regulieren die ihre Bedürfnisse nicht zurückstellen können und es gibt keine Doppelsteckung.
00:41:28: oder Wenn Es Sie gibt dann wird die ständig für Vertretung eingesetzt oder irgendwie So.
00:41:32: Ich habe auch Verständnis dafür, dass man dann mal auf sowas zurückgreift.
00:41:39: Auch wenn ich es nicht gutheiße.
00:41:42: Mhm!
00:41:43: Denn du plädierst ja sehr stark für Beziehungen und Beziehungsstarkeführung.
00:41:48: Und Beziehung... Das ist zumindest meine Meinung mache ich durch wirkliche Strafen kaputt.
00:41:55: Und das ist jetzt persönlich meiner Haltung überhaupt nicht Menschen gegenüber also in jeglicher Beziehung.
00:42:01: Denn wir sind ja auch auf einer Würde-Ebene mit den Schülerinnen, selbst wenn wir es jetzt hierarchisch nicht unbedingt sind, weil wir als Lehrkräfte eben schon drüber stehen.
00:42:10: im System.
00:42:12: aber auf menschlicher Ebene sollten wir uns meiner Meinung nach auf der gleichen Ebene begegnen und mein Beispiel ist immer so schön dazu, wenn man zum Beispiel als Erwachsener mit dem Auto zu schnell fährt und dann kommt irgendwie der Blitzer Bist du zu schnell gefahren?
00:42:30: Da kommt der Blitzer, der sagt dir das war aber nicht richtig.
00:42:32: Du wurdest geblitzt und jetzt kriegst du eine Strafe.
00:42:34: Jetzt musst du irgendwie Geld bezahlen oder du kriegts Punkte oder sonst was.
00:42:37: Dann ändert das ja nicht langfristig meine Fahrweise.
00:42:40: Das ändert dann vermutlich so dass ich mir so ne Blitzer-App installiere und dann weiß wo die Blitzer sind weil wenn ich gerne schnell fahre... Dann werde ich das auch zukünftig weitermachen wollen und da hindert mich ein Blitzer nicht dran.
00:42:53: Ich werde nur schlauer in dem, wie ich es mache damit ich die Strafe nicht mehr bekomme.
00:42:58: Das ist das was ich finde was in der Schule eben so überhaupt gar nicht funktioniert weil SchülerInnen dann einfach anfangen diese Strafen zu umgehen aber nicht grundsätzlich ein verändertes Verhalten zeigen.
00:43:10: Und gleichzeitig gibt es immer noch viele viele Lehrkräfte die glauben dass das der Weg ist.
00:43:15: Ich persönlich habe es immer auf zwei Ebenen gemacht.
00:43:17: Kannst ja gerne gleich mal sagen, wie du das so für dich siehst?
00:43:20: Ich hab' immer ein bisschen damit gearbeitet – Ja!
00:43:22: Es gibt diesen Blitzer also man darf's nicht.
00:43:25: Es gibt auch dann irgendwie eine Konsequenz.
00:43:27: aber um eben nachhaltig was zu verändern und da müsste man natürlich noch mal drüber sprechen, was Blitzer-Equivalente in der Schule wären.
00:43:35: Das sind sicherlich nicht alle erlaubt oder auch nicht alle von mir ethisch zu vertreten.
00:43:40: aber nachhaltig wäre es dann so dass wir eben schauen warum möchtest du denn unbedingt schnell fahren?
00:43:46: Oder wo könntest du es denn ohne andere zu gefährden?
00:43:49: oder oder oder also in der schule das Verhalten Was ist denn das dahinter, was dich da so antreibt?
00:43:55: Das zu tun und wie kann man es eventuell auch umlenken.
00:43:59: Wie siehst du das
00:44:01: genauso?
00:44:02: also die mangelnde Nachhaltigkeit das hatte ich ja schon angesprochen dass bringt nachhaltig gar nichts.
00:44:06: Es kann ein in der Situation manchmal kurzfristig helfen Dass es das eine das andere was sich dazu gerne noch ergänzen würde ist Man Dinge, also dass es auch dabei finde ich auf die Haltung ankommt.
00:44:21: Und was ich interessantes beobachtet habe war dieser Auszeitstuhl und Ich habe das gesehen als sehr vernichtende Methode Als Ausschluss.
00:44:33: du darfst nicht mehr dabei sein.
00:44:35: so wie Du Dich verhältst musst Du dort sitzen.
00:44:38: Also Es War wirklich Nicht schön.
00:44:41: Kannst
00:44:41: du noch mal kurz sagen, was das ist?
00:44:43: Also wo stand der und wie funktioniert er?
00:44:45: Genau also der Stand in einer Ecke des Klassenraums mit dem Gesicht zur Wand und es war einfach ein Stuhl, wo die Kinder sitzen mussten ich habe teilweise auch schon auf dem Gang gesehen Die sich gerade nicht in der Klasse einfügen konnten und eben diese Auszeit brauchten oder dann ausgeschlossen wurden.
00:45:06: Also da wurde diese Auszeit an diesem Einzeltisch als Ausschluss verkauft, war eine Frage der Haltung weil ich habe es genauso auch schon als wirklich woher man das Angebot gesehen von einer Lehrkraft die sehr beziehungsstark in ihrer Klasse unterrichtet und die den Kindern das als Angebot macht wenn du das eben was du gesagt hast.
00:45:27: Wenn du das jetzt gerade nicht schaffst hier in der Partnerarbeit, dann setzt du dich hier auf unseren Auszeitstuhl und das war wirklich als Angebot gemeint und wenn du wieder kannst kommst du zurück.
00:45:38: also deswegen finde ich ist häufig die Methode gar nicht dass Ausschlaggebende sondern das wie ich sie nutze und was sich dem Kind für Angebote mache.
00:45:48: und ich kann auch ohne Strafen sehr vernichtend mit Kindern umgehen.
00:45:52: Und das zweite, was mir dazu noch eingefallen ist eben dass die Strafe kann.
00:45:59: beziehung an sich kommt jetzt ein bisschen auf die strafe an.
00:46:04: Aber ich glaube, was der schwierigere Faktor daran ist es auch die Klarheit und die Stabilität wenn wir in unserer klasse das etabliert haben das sind unsere klassen regeln und wer sich nicht dran hält schreibt diesen text ab Und dann mache ich das mal und mal nicht.
00:46:21: Also häufig können Kinder, wenn das eben nicht auf diese vernichtende Art und Weise vermittelt wird auch sehr gut mit sowas umgehen weil es einfach klar ist, weil sie alle machen, weil es genauso zu Strukturen und Ritualen gehört wie vieles andere auch.
00:46:36: Ich glaube es ist eine Frage – ich bin trotzdem kein Fan davon!
00:46:39: Ich will nur sagen, dass ich schon auf ganz unterschiedliche Art und Weise gesehen habe in fast allem, was wir tun mehr auf die Haltung ankommt als auf das was wir machen.
00:46:51: Es ist nicht die Methode sondern es ist die Haltung die dahinter steht und genau so viel vielleicht erst mal dazu
00:47:01: Ist ein spannendes Feld, merke ich gerade.
00:47:03: Weil da auch in mir so ganz viele Dinge zu abgehen, die ich auch in meiner aktiven Zeit noch als Lehrkraft immer wieder auseinandersetzung war mit Menschen dazu.
00:47:13: Weil jetzt zum Beispiel gerade sagt es schreibt den Text ab sowas zb ist ein Schleswig-Holstein verboten weil es auch komplett sinnbefreit ist und gar kein Lerneffekt hat sondern das ist eine reine Bestrafung.
00:47:24: Da würde ich tatsächlich sagen kommt es auf die Methode an die ich quatsch finde egal welchen zusammenhang.
00:47:30: Aber ich stimme dir insofern zu, dass die Haltung entscheidend ist und vor allem das finde ich einen ganz wichtigen Punkt, dass du sagst, Ich mache ein Angebot!
00:47:39: Das bedeutet ja, dass der Schüler oder die Schülerin ja mitgenommen wird, dass wir ja gemeinsam entscheiden für eine Situation und das macht ja einen riesen Unterschied.
00:47:48: ob ich sage Du gehst jetzt raus und nehme meine Macht und sage so, du musst jetzt hier gehen.
00:47:54: Und das ist ja dann wirklich auch... Das ist eine Bestrafung, ein Ausschluss
00:47:58: usw.,
00:47:59: oder ob ich sage Ich hab gerade den Eindruck, dass es dir so und so geht.
00:48:04: Wie geht's dir damit?
00:48:05: Stimmt das?
00:48:06: Wie ist da meine Wahrnehmung?
00:48:07: Hab ich da recht?
00:48:08: Was bräuchtest du jetzt als Nächstes?
00:48:10: wäre eine Idee, wenn du dir ne Auszeit nimmst kurz in dem Bereich ... Ich halte nichts davon, dass man in der Ecke sitzt und die Wand anguckt, weil was du davor meintest, dass vor der Klasse im Mittelpunkt steht.
00:48:22: Das ist ja schon eine Beschämung in meinen Augen.
00:48:26: Aber es gibt auch in vielen Klassenräumen Im hinteren Teil z.B.
00:48:30: so abgetrennte Bereiche, wo man sagt das ist eine kleine ruhige Ecke dass man da zum Beispiel sich zurückziehen kann um einmal einmal durch zu atmen und dann auch selbstständig entscheidet wann man wieder in der Lage ist reinzukommen.
00:48:42: Richtig aber auch da.
00:48:44: ich finde es wirklich eine Frage der Atmosphäre und der Haltung, weil ich schon auch beobachtet habe dass es einigen Kindern die nicht auf vernichten Art und Weise auf diesen Stuhl geschickt werden gut tun ihre Reize mal so ein bisschen runter zu fahren und vielleicht auf die Wand zu gucken.
00:49:00: Da war das gar nicht gemeint als dieses beschämende in den Ecke stellen sondern ist es tatsächlich gelungen dieses Kinds ein bisschen zu beruhigen durch eine Reizarmut ja also weil's eben nicht noch auf die ganze Klasse.
00:49:15: Deswegen finde ich es immer ganz schwierig, so einzelne Elemente zu beurteilen.
00:49:23: Es gibt mit Sicherheit welche die... abschreiben wir auch ein blödes Beispiel das sieht.
00:49:27: Brauchen wir gar nicht weiter.
00:49:28: darüber reden genau.
00:49:29: Gebe ich den natürlich recht und trotzdem finde ich dass ist eben häufig einfach mit der Haltung und meiner Intention dabei einhergeht und da können manche Dinge sehr sehr positiv sein und mit einer anderen Haltung sehr sehr negativ.
00:49:46: Ja, da kommen wir ja.
00:49:51: Du das ist ja wie du sagst ne?
00:49:53: Wir sind alle unterschiedlich.
00:49:54: Wir sind aller unterschiedliche Lehrkräfte mit unterschiedlichen Haltungen und unterschiedlichen Persönlichkeiten Erfahrungen
00:49:59: usw.,
00:50:00: die uns geprägt haben Und mir kommt es immer sehr darauf an.
00:50:06: ich habe ein großes Problem mit Machtmissbrauch Auch wenn ich natürlich, da stimme ich dir vollkommen zu.
00:50:14: Wenn ich verstehe wie diese Situation entstehen in der Schule.
00:50:17: Ich meine, ich bin ja nun auch selbst Lehrkraft und weiß, in welch stressigen Momenten man manchmal aus der Hilflosigkeit zu irgendetwas greift um die Kontrolle sag' ich mal auch zu behalten über den Rest der Klasse
00:50:30: usw.,
00:50:31: ganz klar.
00:50:33: Das heißt aber eben gleichzeitig nicht dass ich es gut finde sozusagen.
00:50:37: Also ich kann ja auch selbst als Lehrkraft sagen, heute hab' ich mich dieser Methode zum Beispiel bedient aber ich find's nicht in Ordnung.
00:50:42: was sich dann zum Beispiel ganz klasse finde ist das auch im Nachhinein zum Beispiel auch dem Schüler oder der Schülerin rückzumelden.
00:50:50: Das finde ich ein Zeichen von Größe persönlicher Größe.
00:50:55: zu sagen du gestern in der Stunde ist dass das passiert und das war nicht gut.
00:51:01: Das fühlte sich für mich nicht gut an.
00:51:04: Da müssen wir andere Wege finden in Zukunft.
00:51:07: Bin ich auch deiner Meinung?
00:51:09: Ich finde, es ist möglicherweise ein schmaler Grad oder je nachdem vielleicht auch wie man's betitelt zwischen Macht und ... Also wir haben diese institutionelle Macht einfach weil die Lehrkräfte sind und derer sollten wir uns nicht bedienen Und gleichzeitig haben wir aber die Verantwortung für das was in der Klasse geschieht.
00:51:29: Hab zum Beispiel auch ein Problem damit, wenn man über diese gemeinsame Augenhöhe spricht.
00:51:36: Ich finde auch nicht dass wir gleich berechtigt sind im Klassenraum.
00:51:39: Das hatte ich ja auch mal eine andere Stelle besprochen.
00:51:41: Wir sind gleichwertig unsere Bedürfnisse sind alle gleichermaßen wichtig Aber wir sind nicht gleichberechtigt.
00:51:49: Also ich als Lehrkraft habe einfach viel mehr Pflichten und deshalb auch Rechte.
00:51:54: Ich finde zum Beispiel, ich kann auch mal eine Regel einfach bestimmen weil sie jetzt nötig ist Denn ich bin professionell ausgebildet, ich bin Pädagogin Und ich habe genauso mehr Pflichten.
00:52:04: Für das, was im Klassenraum passiert, bin ich zuständig als Lehrkraft und nicht die Schülerinnen.
00:52:10: Sondern es ist meine Verantwortung, dass jedes Kind sicher ist vor körperlichen Übergriffen.
00:52:16: Es ist meine Verantwortung, dass die Gegenstände der Kinder nicht kaputt gemacht werden.
00:52:24: Das ausreichende Lernzeit für alle zur Verfügung steht, in der eine Arbeitsatmosphäre herrscht.
00:52:29: Dass auch jedes Kind lernen kann das muss ich herstellen es ist meine Verantwortung.
00:52:35: deswegen finde Ich dass wir auf jeden fall in einer.
00:52:40: ich spreche deshalb gerne von Führung.
00:52:42: Das ist für mich überhaupt nicht das gleiche wie macht je
00:52:45: für mich auch nicht.
00:52:47: also das ist Führungen.
00:52:50: Und darüber, wie wir auch am Anfang kurz gesprochen haben ist die beziehungsstarke Klassenführung.
00:52:56: Das ist so ein bisschen das wo ich mich auch darauf konzentriere und wo wir hauptsächlich dran arbeiten um beides nicht zu vergessen.
00:53:03: Ich merke schon dass viele Lehrkräfte zu mir kommen die sehr beziehungsstark sind.
00:53:08: deshalb kommen ja auch.
00:53:10: Das hatten wir eben kurz schon mal mit der Reflexionsfähigkeit Und was dann aber eher fehlt, ist die Führungskraft, die sie mitbringen.
00:53:18: Also die bringen ganz viel Beziehungsstärke mit und das aber zu dem gelingenden Unterricht auch gehört dass ich in meine Führungsrolle komme.
00:53:30: Das ist einfach genauso wichtig und das hat nichts mit dem Begriff Macht zu tun.
00:53:33: und trotzdem mit Führungen
00:53:37: Stimme ich dir absolut zu, wenn wir das so formulieren.
00:53:39: Ja!
00:53:40: Aber genau wie du sagst der Grat ist schmal.
00:53:43: also es ist wichtig für sich da eine Führungsrolle zu finden die nicht Machtmissbrauch beinhaltet aber eben an den Stellen an denen das notwendig ist, weil du sagst die Verantwortung, die ich trage verpflichtet mich auch dazu.
00:54:02: An bestimmten Situationen zu sagen jetzt muss ich gerade entscheiden und an dieser Stelle kann ich nicht zum Beispiel jemandem mit einbeziehen Und gleichzeitig kann ich ja die Haltung generell haben, dass sich so oft wie möglich Versuche Schülerinnen und Schülern das Gefühl zu geben... nicht nur das Gefühl, sondern es tatsächlich so zu machen.
00:54:24: Dass sie Teilhaben an der Unterrichtsgestaltung, dass ihre Bedürfnisse gesehen werden Dass wir gemeinsam auch versuchen, Entscheidungen zu treffen und dass sich die Schülerinnen und Schülern nach und nach je nachdem in welcher Entwicklungstufe sie befinden.
00:54:37: Auch in die Verantwortung immer mehr hineinbringe für sich selbst und ihr Verhalten Und da unterstütze wo es noch Unterstützung braucht und eben dann nach und Nach versuche das loszulassen.
00:54:50: Ich glaube wenn wir das so formulieren kann ich gut mitgehen
00:54:56: unbedingt, also ich glaube es ist diese Balance.
00:54:59: Also von der guten Beziehung und gleichzeitig... Es gibt so eine schöne Studie von Wubbles & Precklesmann, wer das mal nachlesen will.
00:55:09: Das ist so ne Metastudie und die finden einfach raus dass Lehrer-Schülerinnenbeziehung dann als besonders positiv bewertet wird auch von den SchülerInnen wenn die Balance stimmt Zwischen in der Studie sprechen die von Lenkung und Wärme, also dass sowohl die Lenkungs-Ebene wie Führungsebene nicht macht.
00:55:29: Nicht Kontrolle!
00:55:31: Sondern Lenkung & Führungen und gleichzeitig die Wärmen.
00:55:35: Also Lenkung&Wärme nennen dir das?
00:55:37: Also was du eben gesagt hast Unterstützung, Ermutigung zur Selbstständigkeit... All das auf dieser empathischen Ebene.
00:55:44: wenn das an der Ausgewogenheit stimmt Dann wird es als sehr positiv erlebt und das heißt auch nicht, dass das immer star sein muss.
00:55:52: Dass man da irgendwo seinen Sweet Point zwischen Lenkung und Wärme findet sondern das kann auch variieren je nach Klasse.
00:56:01: Manche SchülerInnen brauchen es individuell und manchmal braucht's ein und dieselbe Klasse auch in unterschiedlichen Situationen.
00:56:08: Zum Beispiel kurz vor der Klassenfahrt brauche ich vielleicht ein bisschen mehr Führung, weil die alle total aufgeregt und quirlig sind.
00:56:14: Und wenn aber die Abschiedsfeier der vierten Klasse bevorsteht oder so und wir uns alle trennen dann brauchen sie vielleicht viel mehr Wärme von mir, dass sich das auch so ein bisschen situativ anpasse wobei wir wieder auch bei der Haltung wären, das wahrzunehmen und dann auch zu wissen ja wie ich das umsetzen kann.
00:56:35: Absolut!
00:56:36: Absolut.
00:56:37: Und ich glaube es ist wichtig, dass man versucht als Lehrkraft da seinen individuellen Weg zu finden.
00:56:42: deswegen finde ich auch schön das du das sagst also dass du immer individuell guckst weil das ja auch ein ganz intensiver Prozess seine eigene Lehrer Persönlichkeit zu finden.
00:56:51: und wenn wir über Führung sprechen dann gibt es ja auch unterschiedliche Führungsdiele, die man vertreten kann und die authentisch zu jemandem passen.
00:57:01: Das heißt ich kann ja nicht kommen und sagen also ich mach's immer so, machst doch so wie ich das funktioniert einfach nicht.
00:57:07: Nichtsdestotrotz kann man sich natürlich auch untereinander unter den Kollegen mal gute Anregungen holen und sich Dinge mal anschauen überlegen passt das für mich oder kann ich das anpassen?
00:57:15: So dass ist dann für mich passt.
00:57:18: aber da gehe ich auf jeden Fall mit.
00:57:20: wenn wir das so formulieren Ist es auch meine Erfahrung, dass das eine gute Mischung ist?
00:57:28: Eine gute Balance ist.
00:57:30: Ich finde auch wenn du eine gute Beziehung hast zu Schülerinnen und Schülern und sie dich respektieren, auch respektierend in deiner Rolle nicht nur als Mensch die ist ja nett mit der bin ich irgendwie gut sondern eben auch in der Führungsrolle respektiert ist es tatsächlich wesentlich leichter mal an der einen oder anderen Stelle.
00:57:49: Ich sage mal, härter zu sein in den Äußeren und sagen Nein das bestimme ich jetzt so auch wenn wir sonst vieles zusammen an dieser Stelle geht es nicht anders wird dass ja auch leichter akzeptiert als wenn jemand die ganze Zeit über die Köpfe der Schüler hinweg entscheidet und gar nicht sieht was sie brauchen und so weiter.
00:58:04: dann ist natürlich auch viel mehr Widerstand da und für weniger Sympathie und Beziehungsebene
00:58:10: Und da bist du vielleicht noch viel mehr Profi als ich, was so Lehrer Gesundheit angeht.
00:58:15: Aber das weiß man ja auch, dass einfach die Lehrkräfte, die eben in guten Beziehungen zu ihren Schülerinnen sind und sehr viel größere Berufszufriedenheit haben weniger Burnout-Risiko und – was ich jetzt nochmal gelesen habe – fand ich auch spannend eine gute Beziehung für bei Lehrkräften dazu, Experimentierfreudiger sind im Unterricht.
00:58:37: Also und deshalb haben sie auch eine höhere Unterrichtskwalität, weil Sie eben doch mal die Gruppenarbeit wagen oder eine Sozialform, die sie noch nicht ausprobiert haben oder das Thema doch mal als Projekt machen oder so.
00:58:49: Das passiert eben eher und das leuchtet mir auch ein in Klassen mit Lehrkräften, die eine gute Beziehung zu ihren Schülerinnen pflegen.
00:58:58: Na ja, das hat natürlich ganz viel auch mit Sicherheit zu tun.
00:59:01: Weil ich auch als Lehrkraft die Sicherheit brauche in der Klasse und wenn ich das Gefühl habe die Beziehung läuft und es ist ein gutes Miteinander dann hab' ich den sicheren Raum um auch Dinge mit ihnen auszuprobieren ohne Angst zu haben dass mir das Ganze komplett entgleitet.
00:59:16: Also, Beziehung ist natürlich wichtig.
00:59:18: Auch dann, wenn man so eine Beziehungen hat, wo man was zurückbekommt... Das ist ja auch etwas, das man braucht und man ein Feedback bekommt und sieht, dass kommt gut an!
00:59:26: Ich habe hier eine gute Rolle, ich mache sinnvolle Dinge die Kinder ... ich kann sie irgendwie gut begleiten und die haben Erfolge usw.
00:59:34: Gleichzeitig ist es aber auch, das finde ich ganz interessant, dass du das jetzt sagst mit der Lehrergesundheit oder Personalgesundtheit.
00:59:41: Es ist wichtig.
00:59:43: Du hast ja gesagt, viele sind schon so Beziehungsmenschen und denen fehlt vielleicht die Führungsachse ein bisschen mehr.
00:59:49: Wenn ich zu stark in diesem Beziehungsting drinne bin und vielleicht auch noch Überzeugungen habe, dass sich mit allen gut Freunden sein muss oder sowas ... dann ist es nicht gut für die leerkräftige Gesundheit ganz einfach weil ich ... Weil mir die Distanzierungsfähigkeit auch fehlt.
01:00:05: Und die Distansierungsfähigkeit ist halt laut Studien enorm wichtig um mich psychisch gesund zu fühlen.
01:00:12: Diese Distanzierungsfähigkeit entsteht, ist ja auch ein Teil der professionellen Lehrerpersönlichkeit und der professionelle Führungsrolle.
01:00:20: Auch dazu sagen an welchem Punkt kann ich mich gut wieder davon distanzieren?
01:00:25: für mich nicht für alles verantwortlich zum Beispiel?
01:00:29: Kann da gut loslassen, kann abends mal meinen eigenen Kram machen ohne ständig an die Schule zu denken oder anderen Schülerinnen und Schülern
01:00:38: Umbedingt.
01:00:38: Also zu meiner psychanalytischen Ausbildung gehörte eine Barlin-Gruppe, das ist eine psychanalytische Supervision und die ersten Jahre bei allen Fällen, die ich vorgestellt habe ging es immer über Grenzen.
01:00:51: also wo sind meine Grenzen?
01:00:52: Und das ist auch was, wo ich mit meinen Lehrkräften ganz intensiv dran arbeite weil man sagt ja mal wenn deine Tasse leer ist kannst du einfach auch nicht oder irgendwie.
01:01:01: so ähnlich sagt man glaube ich ne Du brauchst eine volle Tasse um da noch abzugeben.
01:01:06: Klar, wenn du keine Kräfte hast für dich und da ist selbstversorgung und Lehrergesundheit auf jeden Fall ein total wichtiges Thema finde ich auch.
01:01:14: Und das gehört alles geht da Hand in Hand miteinander?
01:01:20: Ja natürlich!
01:01:21: Ich nehme mal gerne das Beispiel aus dem Flugzeug mit den Masken dass man sich immer zuerst die Maske aufsetzen muss bevor man sie seinen Kindern zum Beispiel aufsetzt auch wenn man oft vielleicht denkt Ich muss es erst den Kindern aufsetzen, damit die versorgt sind.
01:01:35: Aber ich muss halt immer gut funktionieren können um mich weiter zu kümmern in meiner Verantwortung und das ist bei Lehrkräften genau das gleiche
01:01:43: als das Beispiel mit der Tasse.
01:01:47: aber das Schöne ist ja auch dass wenn ich es schaffe diese Selbstfürsorge in den Blick zu nehmen und eben auch zum Beispiel das Thema Grenzen für mich viel mehr klar habe, dann schaffe ich es ja auch einen Raum an Energie wiederzunutzen.
01:01:59: Also der, den ich häufig verprassel für andere Dinge – weil ich mich nicht gut schützen kann noch nicht!
01:02:06: Der wird ja frei.
01:02:08: in dem Moment, in dem ich gelernt habe, nee hier mache ich Schluss, hier brauche ich gar nicht so viel Energie reinzugeben und dann denke ich haben wir die beste Voraussetzung dann auch in solche Arbeitsprozesse zu gehen, wie du sie jetzt genannt hast.
01:02:20: Dass sie dann also auch anfangen zu sagen ja, jetzt habe ich ein Stück weit energiefrei ums sagen was mache ich da eigentlich in der Klasse und wie könnte ich es anders machen?
01:02:28: Ich probiere das mal aus!
01:02:29: Ich bin dafür offen
01:02:30: diese Dinge.
01:02:31: Und wir sind gerade wieder am Anfang... Du hast ja danach gefragt ob das nicht so arbeitsintensiv ist.
01:02:37: mein Kurs mit mir Ja und dann passiert aber eben im Anschluss genau das was du grad gesagt hast.
01:02:42: wenn man das für sich geklärt hat Dann kommt der Freiraum, dann kommt die Entlastung entweder für mehr Experimente im Unterricht oder auch wieder für mehr Freizeit.
01:02:52: Für die eigene Familie, woraus man wieder Kraft schöpfen kann.
01:02:56: und genau das ist mein Ziel.
01:02:59: aber das Bedarf eben diesen Invest erstmal zu gucken was sind die Stellschrauben?
01:03:05: Und auch was du gesagt hast finde ich total wichtig dass man erst mal probiert.
01:03:09: also es gibt einfach nicht die Lösung kann dir die vielleicht auch nicht Atok sagen, aber wir können probieren dann gemeinsam reflektieren.
01:03:16: Und ich sage das meinen Lehrkräften auch manchmal wenn es die eine für alle gültige Lösung gäbe, dann würden wir sie in jedem Fachbuch finden oder könnten Sie googeln?
01:03:25: Also so einfach ist es eben leider nicht und dieses dranbleiben und nochmal zu probieren und das ist glaube ich auch wirklich total wichtig!
01:03:34: Absolut.
01:03:35: Stimme ich dir komplett zu und ich finde auch, dass das ja auch alleine, dass man dann das mit dir zusammensprechen kann und auch die verschiedene Dinge ausprobiert sich dann wieder trifft und sagt wie ist es gelaufen?
01:03:45: Ist ja auch durch die Begleitung einfach schon eine ganz große Entlastung, die spürbar ist selbst wenn man noch im Prozess ist.
01:03:53: Richtig also häufig merke ich das auch da geht's den Kollegen-Kolleginnen schon besser Wenn Sie mir einfach alles mal erzählt haben, weil auch das finde ich kommt ja viel zu kurz.
01:04:02: Also wer unterhält sich schon mit dir so lange über deine Klasse und noch konstruktiv?
01:04:09: Dann hat man vielleicht eine Mathelehrerin die hat aber noch fünf andere Klassen.
01:04:12: also genau dieses Beschäftigen und erstmal alles loszuwerden ist auch total wichtig.
01:04:17: dabei sollte es dann natürlich nicht bleiben.
01:04:19: Aber ich wollte noch anmerken dass mir deshalb auch die Community total wichtig ist.
01:04:25: wir sind ne Gruppe Da beratet er quasi nicht nur ich, also schon hauptsächlich.
01:04:32: Aber wir sammeln ja auch immer Ideen und da sitzen ja lauter erfahrene Lehrkräfte.
01:04:36: Erst mal haben die so ein bisschen dieses.
01:04:38: Wir sind alle in einem Bootgefühl weil man dann doch merkt okay Ich bin nicht die einzige die es nicht hinkriegt.
01:04:44: das erzählt man sich vielleicht nicht in der Schule oder im eigenen Lehrerzimmer wenn man Pech hat.
01:04:48: aber bei uns sind nun mal alle deshalb da Und ich war auch in dieser Situation.
01:04:54: Und dann sitzen aber auch ja Leute, die schon ganz viel probiert haben.
01:04:57: Die teilweise auch schon jahrelang Unterrichtserfahrung haben und da kommen... Da lerne auch ich jedes Mal noch mal viel mehr dazu und packe meinen Rucksack mit Dingen, die ich dann vielleicht bei anderer Gelegenheit wieder auspacken kann wenn wir nochmal zum Werkzeugkoffer kommen oder so.
01:05:14: Also das ist schon immer schön!
01:05:17: Ja, du sagst ja jetzt auch gerade das ist dir ja auch so gegangen.
01:05:20: Das ist ja auch wahrscheinlich ein wichtiges Argument für Menschen mit ihr zu arbeiten.
01:05:25: So erlebe ich das zumindest in der Arbeit mit meinen Kundinnen und Kunden, dass sie sagen da ist jemand aus der Schule, der ist jemand Lehrkraft die weiß wie sich das anfühlt
01:05:32: usw.,
01:05:33: das ist sehr ganz wichtig.
01:05:34: Und du schreibst ja auch auf deiner Homepage Dass du deine eigene Geschichte kennengelernt hast und dass du durch die Ausbildung verstanden hast wie deine inneren Muster und deine Triggerpunkte sind.
01:05:45: magst du uns da vielleicht einen mal nennen, der dir damals aufgegangen ist?
01:05:48: Weil wie ihr gesagt hast, du hattest an der Schule durchaus auch deine Herausforderungen und dann gab es vielleicht so ein Thema, ein Triggerpunkt oder irgendwas wo du sagst das könntest du mal so beispielhaft darstellen.
01:06:01: Wie du das erkannt hast und wie du dann auch dein Verhalten verändert hast und was das ausgelöst hat.
01:06:08: Ja total wichtiges Thema also.
01:06:12: Zum Beispiel bekommt ja auch jeder aus seiner Familie mit, wie man so Konflikte löst.
01:06:16: Also schreit man sich total an kann sich aber eine halbe Stunde später schon wieder in den Armen liegen oder wird das eher unter ein Teppich gekehrt und zugespitzt, war es bei uns ein klein bisschen eher Letzteres.
01:06:30: Also jeder hat dann einfach so ein bisschen weitergemacht und dementsprechend ist mir das auch schwergefallen eben mit den Kindern mal in einen Konflikt zu gehen.
01:06:38: Das ist aber auch mal nötig und es ist auch malnötig dass die einen in der Situation vielleicht Scheiße finden ums mal so auszudrücken, ärgern sich dann und weil sie wollen jetzt dieses oder jedes.
01:06:50: aber es geht nicht, weil Unterricht ist und da konnte ich für mich merken, dass es mir total schwer gefallen ist in diese Rolle zu gehen und ich glaube das es vielleicht auch vielen so geht einfach in dem Moment auch abgelehnt zu werden.
01:07:05: Weil dem was ich möchte mit meinen Bedürfnissen oder meiner Aufgabe da so aufzutreten dass es anderen unkomot ist.
01:07:12: Und das erstmal zu wissen, also was bringe ich für eine Konfliktstruktur mit?
01:07:20: Konflikkompetenz auch oder eine Bedürfniskommunikationskompetenz.
01:07:24: Was macht es mit mir wenn Disharmonie herrscht?
01:07:28: all diese Dinge?
01:07:29: und genau das war dieser Punkt wo ich dachte ja sind nicht nur die Schülerinnen Ich bin's auch und dass ist einfach sehr sehr hilfreich.
01:07:41: und ich glaube ohne geht es nicht, ohne dann möglicherweise doch in diese Machtrolle zu rutschen.
01:07:46: Die du schon eben angesprochen hast.
01:07:49: Wenn man gar nicht so seinen Anteil sieht an dem was da in Klasse in der Klasse passiert?
01:07:56: Ja auf jeden Fall!
01:07:57: Ich habe ja gerade auch so ein Digivü aus meiner Unterrichtserfahrung dass das dann auch manchmal Situationen gab wo... Ja, wie du sagst.
01:08:07: Wenn die Schüler einen auf einmal ganz blöd finden und dann gesagt haben so Frau Heldt jetzt mag ich sie nicht mehr ausdruckern.
01:08:13: Wo ich dann gesagt habe komme ich mit.
01:08:15: klar hab ich dann gesagt und da waren sie oft ganz überrascht und irritiert.
01:08:19: so was soll das jetzt?
01:08:20: Weil aber das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt wir könnten ja von einem eigentlich ins nächste kommen Aber da geht es natürlich auch um Bindungserfahrung.
01:08:31: Dieses Thema, was du genommen hast finde ich eigentlich auch total super weil ich glaube es betrifft wirklich ganz viele Menschen in der Kultur.
01:08:39: in Konflikte zu gehen und was bedeutet das?
01:08:41: Und ist dann meine Existenz gleich bedroht, wenn ich in einen Konflikt gehe.
01:08:45: Welche Erfahrungen habe ich da gemacht?
01:08:47: Wie du sagst, wurde ich irgendwie abgelehnt oder vielleicht sogar mit Liebesentzug bestraft oder sonstwas.
01:08:52: Das hat natürlich ganz krasse Folgen darauf wie wir uns damit verhalten.
01:08:57: Oder hab' ich eben erlebt man kann mal so richtig richtig losgehen und sich anschreien und sonst was.
01:09:02: Und eine halbe Stunde später sitzt man am Tisch zusammen und lacht wieder oder sowas, das sind ja ganz unterschiedliche Szenarien die wir erlebt haben und natürlich auch jedes einzelne Kind in der Klasse.
01:09:15: Das macht es ja so hoch komplex da eben zu gucken wer wie mit wem interagiert usw.. Und gleichzeitig macht es so ja auch Mut, dass man das nicht mit allen Kindern durchanalysieren muss und natürlich auch nicht selbst diejenige ist.
01:09:29: Die Diagnosen stellt das ganz wichtig an dem Punkt.
01:09:31: Es ist mir immer wichtig wenn ich Fortbildung mache zum Thema psychische Gesundheit an Schule.
01:09:36: wir sind nicht diejenigen die irgendwelche Diagnose stellen und das vor allem auch nicht im Elterngesprächsuppen nennen.
01:09:41: Ich glaube ihr Kind hat das.
01:09:43: Genau!
01:09:44: Auch da gibt es Profis mit denen wir dann zusammenarbeiten können.
01:09:48: Wichtig ist, dass uns Dinge auffallen und das wir die weitergeben auch an entsprechende Stellen.
01:09:54: Aber das wäre jetzt noch ein anderer Punkt.
01:09:56: ich finde es macht auf jeden Fall Hoffnung, dass trotz des Systems auf das Jahr Lehrkräfte auch oft gerne mal schimpfen Es einen Raum gibt in dem man doch ganz viel bewegen kann für sich selbst Und natürlich auch für seine Schülerinnen und Schüler Kann mir auch vorstellen, dass das auch seine Kreise zieht.
01:10:18: Dass dann auch andere Kollegen durchaus mal davon Wind bekommen und sich da vielleicht auch trauen in die Richtung bei mitzugehen.
01:10:25: Also ganz wertvolle Arbeit, glaube ich, die du da leistest.
01:10:29: Vielleicht magst du uns auch nochmal sagen für alle, die jetzt neugierig geworden sind auf dich und deine Arbeit?
01:10:36: Wo kann man dich finden oder wie läuft das Abkontakt zu dir aufzunehmen?
01:10:42: Gerne!
01:10:43: Jeder ist jetzt nicht willkommen, also du kannst das sicher verlinken gleich.
01:10:47: Ja, stelle
01:10:48: ich in die Show-Notes.
01:10:50: Genau, kann man sich vielleicht gut merken.
01:10:51: Ist Subjektiv sinnvoll.de.
01:10:53: Das ist ja so ein bisschen mein Motto und ich biete regelmäßig Webinare an, die Null Euro kosten.
01:11:06: können sich die Lehrkräfte mit meiner Anleitung ihre eigene rote Linie im Unterricht definieren.
01:11:13: Also Ihre Grenze, weil ich sage immer wenn du die selber nicht kennst wir waren ja eben schon mal bei Bedürfnissen.
01:11:20: Wenn du nicht weißt wo deine Grenze verläuft was deine Bedürftnisse sind Dann können die Kinder das auch nicht riechen.
01:11:26: Also du musst erstmal für dich ganz viel Klarheit finden, innere und dann kannst du das auch nach außen kommunizieren.
01:11:33: Sonst funktioniert es nicht ne?
01:11:35: Weil die Kinder wenn's mal heute so ist und mal so oder du es selber nicht genau weißt Und dass machen wir in dem Webinar.
01:11:42: Grenzen setzen mit Herz und Haltung Ganz wichtig!
01:11:47: Und da sind alle Lehrkräfte ganz herzlich zu eingeladen.
01:11:51: Das können wir vielleicht auch noch verlinken
01:11:54: Mach ich sehr gerne.
01:11:55: Auf Instagram findet man dich ja auch, ne?
01:11:57: Ja, findet man mich auch.
01:11:58: genau da bin ich so mittelaktiv.
01:12:00: Ich glaube das geht dir ja auch so, dass ich das schon immer mal versuche und man kann mich auch gerne erreichen.
01:12:08: aber genau mit dem Posten muss ich noch ein bisschen üben.
01:12:13: Aber also auf der Homepage findet man ja alle deine Angebote und kann dann Kontakt aufnehmen oder sich zu dem Webinar auch erst mal kostenlos anmelken.
01:12:22: Oder zum Newsletter eintragen, auch sehr gerne.
01:12:24: Ich schreibe einmal die Woche Tipps, Tricks oder meine Lehrkraft to go einfach was so ein bisschen motiviert.
01:12:31: aber ich teile auch viel von dem was ich eben im Coaching sowohl live als auch online erlebe und was ich da beobachte.
01:12:41: Das teile ich in meinem Newsletter, also auch gerne dazu einmelden.
01:12:45: Dass sicherlich auch ganz wertvoll, dann nimmt man bestimmt schon eine ganze Menge Tipps mit und lernt auch dich und deine Arbeitsweise so ein bisschen kennen?
01:12:53: Ja!
01:12:55: Ich weiß nicht ob du es weißt aber wenn ich Interview folgen habe stelle ich am Ende meinen Gästen immer eine Frage und das war ja nun mein Podcast.
01:13:04: Schule mit Herz und Seele heißt ist immer so ein bißchen die frage.
01:13:08: Also eine Schule mit Herz
01:13:14: und Seele für alle ist eigentlich eine Schule, die genau das verbindet.
01:13:19: Was wir eben auch besprochen haben also diese Balance zwischen Beziehung und Halt.
01:13:31: Ja ganz herzlichen Dank Mara.
01:13:32: dass du heute hier zu Gast warst freue mich sehr Und bin gespannt auch auf die Rückmeldung zu dieser Folge.
01:13:42: Halte dich da auf dem Laufen, denn wenn dann noch was auch an Dich geht – an den Rückmeltungen schreibt also gerne auch in die Kommentare zu dieser Folge wie Euch die Folge gefallen hat.
01:13:52: und ja ich bedanke mich für heute!
01:13:56: Und wünsche dir ganz viel Erfolg auch in der Zukunft.
01:13:59: Finde ganz wunderbar, dass du Lehrkräften da in dieser schwierigen Situation behilflich bist und hoffe, dass da viele auch in Zukunft deine Angebote wahrnehmen!
01:14:09: Ja vielen Dank hat mir großen Spaß gemacht.
01:14:15: Ich hoffe das dir diese Folge gefallen hat und dass du viele wertvolle Inspiration oder auch Tipps für dich mitnehmen konntest.
01:14:24: In den Show Notes, das kennst du schon.
01:14:27: Findest du weitere Informationen zu dem was hier besprochen wurde heute?
01:14:31: Du findest auch den Link zum Maras Homepage wo du dich auch kostenlos registrieren lassen kannst für den Newsletter Wo du auch andere Angebote von ihr findest und Natürlich findest du auch dort alle weiteren Informationen zu mir an meinen Angeboten.
01:14:49: wie immer.
01:14:50: Und an dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis Ende April Endet jetzt der Frühbucherrabatt für das Lehrkräfte Retreat.
01:14:58: Deine Auszeit hier in Schweden, wunderschönen See immeln und verpass nicht dich noch rechtzeitig anzumelden.
01:15:06: Ein paar Tage sind es nur noch Und dann sparst du noch ein bisschen Geld.
01:15:10: wenn du noch weitere Fragen hast dann melde ich gerne bei mir Fragen auch zu dem Retreat in Schweden oder auch zu anderen Dingen.
01:15:17: Ich freue mich immer über eure Rückmeldung, auch eure Wünsche!
01:15:20: Wenn ihr so auch nach der heutigen Folge zum Beispiel sagt da habe ich noch einen Wunsch dann möchte ich gerne noch zu dem und dem Thema mal eine Folge hören.
01:15:27: Dann schreibt mir das immer wieder sehr, sehr gerne Ja.
01:15:31: und ansonsten wünsche ich euch ein wunderschönen entspannenden Sonntag Und eine schöne restliche Zeit Und einen schönen Frühlingsbeginn.
01:15:40: Ihr seid ja schon ein bisschen mehr drin als wir hier in Schweden und dann hören wir uns
01:15:44: beim nächsten
01:15:45: Mal zur nächsten Interviewfolge.
01:15:47: tatsächlich, denn jetzt im Moment mache ich ja eine
01:15:50: Reihe
01:15:50: zum Thema Prävention und Präventionsprojekte in der Schule.
01:15:54: also freut euch
01:15:54: schon mal auf die nächsten
01:15:57: Interviews
01:15:58: mit
01:15:58: Vertretern von Präventionsprogrammen
01:16:01: in Schulen!
01:16:02: Bis dahin.
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